Björn in Kanada

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Friday, September 30, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Teamwork

Alles nimmt seinen Gang und vorallem mein Software Engineering Projekt nimmt mich ganz schön in Anspruch. Bis Dienstag muss die komplette Spezifikation und das Design fertig sein. Und so etwas will gut überdacht sein, schließlich ist es ein wichtiger Faktor wie effiktiv wir in den restlichen Phasen des Projektes sein werden. Da von unserem Team das vierte Mitglied abgesprungen ist, da er den Kurs gedropped hat, sind wir nur noch zu dritt. Das heißt zwar einer weniger der verrückte Ideen einwürft, aber auch einer weniger für die guten Idee und das festhalten der gesamten Dokumentation. Gestern um 15Uhr hatten wir dann ein großes Team-Meeting um die Design-Detial zu klären. Viele Stunden verbrachten wir damit, wie man am besten die Kommandos des Users analysiert um dann die entsprechenden Funktionen auszulösen und wie man das gesamte Project am saubersten aufteilt. Ich will euch nicht mit Detials langweilen, aber die Diskussion ging vom einfachen selbst geschriebenen Parser über automatische Scanner- und Parser-Generatoren und endete schließlich bei einem einfachen Matcher gegen Reguläre Ausdrücke. Da war es dann schon kurz vor Mitternacht und wir hatten alle noch nichts vernünftiges gegessen. Also wurde das Meeting auf Samstag vertagt und wir machten uns zu einem naheliegenden Chinesen auf. Aber ansonsten bin ich mit meinen Mitstreitern bis jetzt ganz zufrieden, auch wenn ich mir manchmal etwas mehr Engagement wünschen würde...

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Wednesday, September 28, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Spinning und Radfahren auf der CNE

Gestern abend war ich zum ersten Spinning Workout vom Triathlon Club. Naja Gruppen-Fitnesstraining auf Trainingsfahrrädern... ist doch ganz schön was anderes als normales Fahrrad fahren. Wenn ihr jetzt meint ist doch langweilig immer nur auf der Stelle fahren an der Umgebung ändert sich nichts habt ihr wahrscheinlich recht, aber ich kann euch sagen die Trainerin hat uns ganz schön gescheucht. Berg-auf und berg-ab (schwer und leicht), Phasen mit kurzen Sprints und alles abwechselt im Stehen und im Sitzten. Da is man nach einer Stunde ordentlich durchgeschwitzt. Aber irgendwie haben mir das Gerät ordentlich Respekt eingeflößt, in dem es mich fast abgeworfen hat. Es ist gar nicht so einfach nach einen schnellen Sprint im Stehen das Schwungrad wieder abzubremsen und wenn man dabei aus dem Rythmus kommt wird man ganz schnell abgeworfen. :-( Aber außer ein paar Krazern ist mir nichts passiert und ich konnte das Training fortsetzten. Wer hat Erfahrung und kann mir Tipps geben? Danach braucht ich erstmal etwas Entspannung also ab unter die Dusche und dann in den SteamRoom einer Dampfsauna im Athletic Center... dass tat gut. Hab ich schon erwähnt, dass der gesamte Service des Athletic Centers für Studenten kostenlos ist?

Als ich dann schließlich folgende eine Mail bekam hab ich doch gleich zugesagt:
Hey tri guys and gals,

I'm thinking of doing an outdoor ride tomorrow evening over at the CNE. It
looks like the weather is going to be nice and lord only knows we won't be able
to say that for much longer so why not exploit the opportunity, right?
...
Take care,
Maddie


Na das war doch ganz meine Meinung und so traf ich mich heute Abend mit Maddie Down Town von wo aus wir dann gemeinsam zur CNE geradelt sind. CNE steht für Canadian National Exibition und ist so etwas wie eine Mischung aus Markt, Messe und Rummel und sieht jeden Sommer tausende von Gäste an. Außerhalb der Zeit ist es nur ein großes Messegelände. Da es jedoch dann zu gut wie autoleer ist, wird es intensiv von den Radfahrern der Stadt zum Training genutzt. Hier trifft man dann gestandene Männer auf Rädern mit fünfstelligem Wert. Aber der Ort ist wirklich Prima und nach 8 Runden, bzw. 20km, haben wir uns für nächste Woche gleich nochmal verabredet. Wo gibt es eigentlich in Berlin eine ähnliche Gelegenheit?

weitere Fotos findet ihr hier

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Monday, September 26, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

My Birthday

Dies war nun also mein erster Geburtstag bei dem ich nicht zu Hause war. Erst einmal vielen Dank an die vielen Glückwünsche und lieben E-Mails. (Auch wenn nur ein Kommentar am letzten Beitrag hängt, hat mich doch ein Schwall von Glückwunsch-Nachrichten erreicht.)

Gestern abend hab ich mir erstmal 24 Kerzen angezündet. Überwacht von einem kleinen Elch (Ein Trostgeschenk vom ISC, dafür dass wir keine echten Elche auf unserem Tripp gesehen haben) und ein Berliner Bär (in Form einer Freiheits-Statur) haben dann darauf geachtet, dass ich auch einen schönen Tag verbringe.

Abends hatte ich dann ins the Rex geladen. The Rex ist eine bekannte Jazz&Blues Bar in Down-Town Toronto und bot ein angenehmes Ambiente für ein gemütliche Runde mit meinen neuen Freunden hier. Dort gibt es jeden Abend kostenlose Konzerte und so suchten wir uns einen Tisch weiter hinten aus um keinen mit unseren Gesprächen zu stören.

Ein kleiner kultureller Zwischen hätte dann fast den Abend gefährdet. Hila, ein aufgewecktes ziemlich direktes Mädchen aus Israel, wollte sich was zu Essen bestellen. Zunächst dauerte es eine Weile bis der Kellner endlich zu unserem Tisch kam. Dann wollte sie wissen, was die Tagessuppe sei, als diese ihr nicht zusagte und sie sich etwas von der Karte aussuchen wollte, wandte sich der Kellner wieder ab. Schließlich hatte sie sich etwas anderes ausgesucht und wir warteten wieder auf den Kellner. Man muss dazu wissen, dass eigentlich auch noch weitere Leute an dem Tisch etwas bestellen wollten. Als der Keller schließlich wieder in der Nähe war, rief sie ihn erneut an unseren Tisch (diesmal etwas deutlicher) und bedeutete ihm, dass sie es gewohnt sei vom Kellner bei der Auswahl unterstützt zu werden. Also fragte sie ihn, ob das ausgewählte Gericht eine große Portion sein und schob gleich noch scherzhaft hinterher er solle nicht gleich wieder wegrennen. Das hat er dann wohl missverstanden und meinte nur noch beleidigt er würde uns nicht bedienen, wir sollen wo anders hin gehen. Hätten wir unter anderen Umständen wahrscheinlich auch getan, aber da wir noch auf weitere Freunde warteten und hier (noch) nicht jeder ein Handy hat, blieben wir. Schließlich bekamen wir einen anderen Keller und Hila entschuldigte sich beim ersteren auch nochmal. Die zurückhaltende Höflichkeit der Kanadia hat sich da wohl etwas mit der israelischen Direktheit gebissen.

Trotzallem wurde es noch ein schöner Abend, die Musik war meist angenehm und ich werde the Rex wohl bei Gelegenheit wieder einen Besuch abstatten.

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Sunday, September 25, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Party bei Tina

Letzte Woche bekam ich folgende nette Einladung:

Es steht jetzt ganz fest, wir haben alle mitbewohner komplett, eine sorge weniger und machen deshalb eine einweihungsfeier.

alles andere dann bei musik.

tina

Also hab ich mich am Freitag abend auf den Weg gemacht. Als ich ankam braucht ich mir schon gar keine Gedanken mehr machen, ob ich bei der richtigen Hausnummer bin. Noch nie hab ich ein so volles Haus gesehen. Das Haus das sich diese Wohngemeinschaft ausgesucht hatte, ist gar nicht schlecht. Und die beiden Balkons an beiden Seiten waren gut besucht. Aber ich denke für meinen Geburtstag muss ich mir was anderes einfallen lassen.

Das restliche Wochenende verlief relativ ruhig. Auf einer kleinen Radtour gestern hab ich einen naheliegenden Park erkundet und den Rest der Zeit meine Kurse und Materialien für nächste Woch vorbereitet...

weitere Fotos findet ihr hier

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Thursday, September 22, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Sportliche Aktivitäten

Langsam nehmen die Dinge ihren Lauf und der Alltag holt mich ein. Obwohl die Uni hier fast doppelt so viele Studenten hat, wie die Humboldt Uni hat, bin ich doch immer wieder überrascht wieviel hier auf dem Campus los ist. Aber das bringt ein zentraler Campus wohl mit sich. Es ist bloß gerade am Anfang etwas ungewohnt, da es doch ziemlich ungewöhnlich erscheint, mal zufällig einen Bekannten zu treffen. (Obwohl ich schon ziemlich viele kenne.)

Und um mich auf körplich zu betätigen bin ich dem Uni-Triathlonclub beigetreten. Radfahren, Schwimmen und Laufen haben mir schließlich schon immer Spaß gemacht, warum also nicht diese kombinieren. Nun habe fast jeden Tag in der Woche die Möglichkeit an einem oder zwei Workouts teilzunehmen. Dienstag Abend hab ich das erste mal an einem Lauftraining im Queen's Park teilgenommen. Bis auf etwas Muskelkarter danach, hat es ziemlich viel Spaß gemacht.


Heute früh wollte ich eigentlich am Schwimm-Workout teilnehmen, bin aber nicht rechtzeitig aus dem Bett gekommen. Naja als jedoch, dann abends als ich mich auf den Heimweg machen wollte anfing zu Gewittern, hab ich mich entschieden doch noch schwimmen zu gehen. Da ich noch keine Schutzbleche für mein Rad habe, wäre das sonst eine ziemlich feuchte Angelegenheit geworden. Also bin ich kurzer Hand nur zum Hart House gefahren, dort kann nämlich neben anderen Aktivitäten bis 22:30Uhr die alte Schwimmhalle kostenlos nutzen. Das Schwimmen dort ist ein ganz anderes Feeling als im moderenen Athletic-Center, wo ebenfalls jeder Student kostenlos reinkommt. Auch die anderen Sportanlagen im Hart House (dem Studenten Freizeit Zentrum) sind schon was besonderes. Man beachte insbesondere auch den blauen Laufsteg am Rand, auf dem die Läufer in Ruhe ihre Runden drehen können.


weitere Fotos findet ihr hier

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Sunday, September 18, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Canoe-Trip im Algonquin Park

Freitag Nachmittag hat sich eine kleine Gruppe von 8 internationalen Studenten (Amelia (Uk), Björn (Ger), Carrie (Uk), Conny (Ger), Damien (F), Dvir (ISR), Hila (ISR), Julia (Ger)) sowie Karen vom ISC getroffen um ein ganz besonderes Wochenende abseits der Metropole zu erleben. Die meisten von uns hatten sich noch nie vorher getroffen, doch wir sind eigentlich ganz gut miteinander ausgekommen. Gemeinsam hatten wir einen Trip bei Canadian Wilderness Trips gebucht. Erstmal stand uns eine 4h Autoreise im Van gen Norden bevor. Als wir schließlich im Base-Camp (Einer kleinen Holzhütte, sowie weiteren Einrichtungen direkt an einem wunderschönen See gelegen.) war es schon dunkel. Doch bei Käse und Wein am Lagerfeuer konnten wir uns prima einstimmen und unseren Guide Tim kennenlernen.

Am nächsten Morgen ging es dann früh los. Noch kurz in den See gesprungen um wach zu werden, frühstücken und dann die Sachen wasserdicht verpacken. Die komplette Ausrüstung, vom Kanu bis zum Löffel wurde komplett vom Veranstalter gestellt. Nur unsere eigene Kleidung mussten wir mitbringen. Nach einer weiteren kurzen Autotour durch schmale Forstpfade, wurden wir schließlich an unserem Absetzpunkt mit uns und unserem Guide Tim allein gelassen. Tim hat uns dann erst mal die wichtigsten Tricks und Kniffe rund ums Kanu gezeigt und dann ging es auch schon los. Erst druch einen schmalen und ziemlich flachen Bach und schließlich über ein paar verschiedene wunderschöne Seen. Zwischen ihnen durch stand jedoch immer wieder eine kurze Portage (max. 345m) an. Das heißt alles aus den Kanus ausladen, die Kanus auf den Schultern zum nächsten See tragen, zurück die Sachen holen, einladen und weiter gehts. Am frühen Nachmittag schlugen wir schließlich unser Lager auf einer kleinen Insel im Craig Lake auf.


Die Zelte wurden aufgebaut, ein Feuer entfacht und Dinner vorbereitet. Tim hatten ein leckeres Mahl mit Hähnchen, frischem Gemüse und Reis gezaubert. Solch gutes Essen hatte ich beim Camping noch nie. Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns nochmal mit den Kanus auf den Weg. Wir wollten uns auf die Suche nach ein paar Elchen machen, die es im Park reichlich geben soll. Doch die müssen schon wissen dass regelmäßig jedes Wochenende die Touristen auftauchen, jedenfalls haben wir keinen zu Gesicht bekommen. Als wir schließlich wieder unser Lager erreichten, war es schon Dunkel. Tim zauberte noch ein leckeres Dessert (Apple crisp: Apfelstücken, Rosinen und Zimt mit Haferflocken und braunem Zucker bedeckt und an schließend im Feuer gebacken, lecker) Als wir schließlich das Feuer löschten, war es schon spät in der Nacht und der Vollmond stand hoch am Himmel.


Am nächsten Morgen dauerte alles etwas länger, nicht das Tim nicht schon früh auf den Beinen war. Nein, unsere Gruppe kam einfach nicht so richtig aus den Schlafsäcken. Dabei war es ein toller Morgen, die Sonne lachte uns an und der See lag spiegelglatt vor uns. Doch ein Bad im See und ein Frühstück von Tim (Spiegeleier mit Kräutern, Bacon und gegrilltes Weißbrot) brachte uns dann schließlich doch in die Gänge. Wir machten uns wieder auf den Rückweg, legten noch eine Bade/Lunch-Pause auf dem Rückweg ein und wurden um 14Uhr schließlich wieder an gleicher Stelle aufgelesen. Zurück im Basecamp erwartete uns eine angeheizte Saune, sowie ein weiter Snack und kalte Getränke. Ein paar Saunagänge in der mit Holz geheizten Sauna, sowie anschließendes Baden im See, waren schließlich ein toller Abschluß des Wochenendes. Um 17Uhr ging schließlich wieder der Van der uns zurück in die Großstadt brachte.

Also ich kann es nur jedem empfehlen so etwas zumindest mal auszuprobieren. Leider war es viel zu kurz, aber sie bieten ja auch noch längere Trips an...




weitere Fotos und Filme findet ihr hier

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Friday, September 16, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Canadian Wilderness Trip


Dieses Wochende steht nochmal was ganz besonders an. In einer kleinen Gruppe von neun Studenten geht es in den Algonquin Park. Einem fast 8.000km² großem Nationalpark vier Autostunden nördlich von Toronto.

Dort wollen wir für ein paar Tage wandern, zelten, Kanu fahren und die Natur genießen. Die Wettervorhersage sieht ganz gut aus. Dort beginnt jetzt auch langsam der Indian Summer und genügend Wilde Tiere sollen da auch rum laufen.

Also ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Ich berichte dann, wenn ich zurück bin!

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Thursday, September 15, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Endlich Farbe in meinem Apparment

Nein ich habe nicht angefangen neu zustreichen. Auch wenn ich die Idee schon gehabt habe ;) Nein auf meinem Weg über den Campus bin ich heute mehr oder weniger zufällig über eine Posterwanderverkaufsausstellung gestolpert. Ich hatte in Downtown schon mal in einen Posterladen reingeschaut, aber da hatten sie mehr Stars und Sternchen der Sport- und Musikbranche und aus dem alter bin ich raus. (War ich eigentlich nie drin.)

Hier war es alles. Von Kunst, Film, Akt, Asien bis zur Natur gab es alles. Die ziehen jetzt im Herbst von einer Uni zur nächsten und verkaufen dort jeweils für zwei Tage ihre Poster an die armen Studenten die endlich ihre Zimmer einrichten wollen. Scheint zeimlich erfolgreich zu sein. Auf einer Party in Berlin hatte ich schon mal jemanden getroffen, der ist so mehrere Wochen durch die USA getourt und hat sich das mit Posterverkauf finanziert.

Ich jedenfalls war froh und konnte nun meine weissen Wände etwas bunter gestalten. Eine Grünpflanze hab ich mir inzwischen auch besorgt, so dass man sich hier so langsam einlebt.

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Wednesday, September 14, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Toronto International Filmfestival

Wie der Zufall es will findet zur Zeit nicht nur in Vendig sondern auch in Toronto ein International Filmfestival statt. Keanu Reeves soll sich unter anderem schon gezeigt haben. Nunja ihm bin ich nicht begegnet, trotzdem hatten wir uns gedacht einen Festivalfilm könnte man schon mal besuchen. Zur Berlinale hab ich es bisher noch nicht geschafft. Aber eine kleine Gruppe von 10 internationalen Studenten hat sich dann heute Abend vor einem Kino getroffen. Der Film hieß Summer in Berlin. Ein deutscher Film mit englischen Untertitel ist nicht unbedingt, was man erwartet wenn man hier ins Kino geht, aber wir hatten nicht viel Auswahl um für die ganze Gruppe noch Tickets zu bekommen.

Der Film war nicht schlecht, weckte aber vorallem Erinnerungen an meine Heimatstadt. Es ist schon komisch Bilder vom Prenzlauer Berg zu sehen, dabei hier auf der anderen Seite des Ozeans zu sein. Anschließend haben wir uns noch mit ein paar Französinnen in einem kleinen Pub getroffen und dort den Abend ausklingen lassen.

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Schaut ruhig auch hier oder hier nochmal rein, da hab ich ein paar kurze Filme ergänzt.

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Monday, September 12, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Die Kurse gehen los... was nun

Gestern gingen nun also die Kurse los. Man merkt es immer mehr. Plötzlich sind hier Himmel und Leute unterwegs. Aber da ich ja nun mein Fahrrad hab komme ich überall gut durch. Ich hab mir erstmal 5 Kurse ausgesucht, die ich aber bis Ende der Woche noch auf 2-3 reduzieren muss. Zwar ist der Wochenumfang der Verstaltungen nicht besonders gross und der Stundenplan dadurch ziemlich leer, aber der erwartete Aufwand nebenher ist gerade in den Graduate-Kursen doch nicht ohne.

Wen es interessiert, zur Wahl stehen:
Advanced Database Management Systems
(vorallem ein Reading-Kurs zu Datenbank, d.h. >50 Papers zur aktuellen Forschung in diesem Bereich lesen, diskutieren und bewerten)

Machine Learning Theory
(Theoretische Grundlagen des Maschinellen Lernen)

Software Engineering
(Wie schaft man es ein großes Software-Projekt effizent und mir mgl. wenig Fehlern rechtzeitig fertig zustellen, mit einem )

Conceptual Modeling
(verschiedene Modellierungstechniken, für Objektorientierung UML, für Knowledge Representation CLASSIC und für formale Spezifikationenen KAOS)

Topics in Foundations of Databases: Foundations of XML
(Grundlagen von XML, weniger XML selber eher die Ideen und Papers auf denen XML dan aufbaut)

Wobei die letzten beiden sich überschneiden.

eigentlich auch noch:
Academic Writing

Also hat jemand Vorschläge? Schreibt doch einen Kommentar. Einfach unten auf # comments klicken.

Ich werd mich inzwischen mal in jeden dieser Kurse reinsetzten um die Profs noch etwas besser kennenzulernen. Bis bald, Björn


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Sunday, September 11, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Ausflug zu den Niagarafällen

Heute sollte es endlich mal wieder raus aus der Stadt gehen. Zusammen mit dem Ausflug letzte Woche hatte ich mir auch gleich einen Platz auf der Liste für die Niagara-Fälle diese Woche gesichert. Da hatte ich scheinbar auch den richtigen Richer, denn obwohl es schon der zweite Ausflug war, war er dann doch ziemlich schnell ausverkauft. Also hieß es mal wieder um 8:45 auf zum ISC und in den gelben Schulbus steigen. Die Fahrt dauerte diesmal etwas länger, schließlich mussten wir erstmal auf die andere Seite des Lake Onatario, war aber dann doch schnell um.







Der Ort selber ist nicht zu übersehen, schließlich gibt es gleich mehre Hotels, Restaurants, Casions und sogar einen Aussichtsturm auf beiden Seiten. Zu den Fällen selber kann ich nicht viel sagen, das muß man selber erlebt haben, einfach unglaublich wieviel Wassermassen da sich auf einmal die Felsklippe hinunter stürzen. Also wer es sehen will einfach mal rüber kommen, ich begleite euch gerne nochmal.

Ganz trocken ist die Angelegenheit nicht. Je nach Windrichtung läßt das auf gewirbelte Wasser gleich eine feine Regenwolke entstehen, die zur anderen Seite hinüber zieht. Die beste, aber auch die feucheste Variante, die Fälle zu erleben ist, mit einem der Boot ganz dicht ran zu fahren (quasi in die Wolke hinein). Damit das nicht einer Dusche gleich kommt, bekommt jeder einen blauen "Müllsack". Entsprechend lustig sieht die Fahrt dann aus. Leider hatten wir danach nicht viel mehr Zeit. Noch kurz was Essen und weiter ging die Fahrt.

Zunächst besuchten wir ein Weingut. Ja, in Kanada wird Wein angebaut und nach eigenen Angaben gar nicht so schlechter. Man ist noch am experimentieren, welche Sorte und welche Tricks zum besten Wein führen. Unter anderem sollen große Ventilatoren verhindern, dass der Frost die Stöcke zerstört. Die anschließende Verkostung hat mich aber nicht überzeugt, da ich jedoch kein Weinexperte bin, sagt das nichts über die Qualität aus. Ich jedenfalls hab mir keine der 13$-100$ teuren Flaschen gekauft.

Anschließend haben wir noch Niagara on the Lake, die ehemalige Hauptstadt von Ontario, besucht. Inzwischen ist es jedoch mehr ein nettes kleines Touristenstädtchen. Aber trotzdem ganz hübsch. Doch nach einem kurzen Rundgang ging es schon wieder auf den Rückweg, schließlich sollten wir eigentlich um 18:30Uhr wieder zurück sein. Was auf Grund einiger Umwege des Fahrers jedoch als nicht machbar herausstellte. Naja wäre ich alleine/in kleiner Gruppe unterwegs gewesen hätte ich sich wahrscheinlich auch verfahren. Trotzdem war es ein wunderbarer und anstrengender Tag.

weitere Fotos und Filme findet ihr hier

Abends war ich noch kurz auf dem Cabbage Town Festival gleich bei mir um die Ecke.
Fotos und Filme davon findet ihr hier

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Friday, September 09, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Endlich Internet

Heute war also der lang erwartete Tag! Endlich sollte ich Internet bekommen. Hoffentlich geht alles gut...

Gegen 12 klickelte es und ein mächtiger stämmiger junger Mann kam mit meinem Kabelmodem. Nachdem er meine geräumige Wohnung betreten hatte, schaute er sich erstmal erstaut um, wo denn mein Kabelanschluss sei. Ich machte ihn auf das komische Kabelende das neben meinem Fensterrahmen vervorkam aufmerksam als er jedoch sein Messgerät anschloß war erstmal kein Signal da. Also machten wir uns auf die Suche nach dem anderen Ende. Im Backyard war bis her nie gewesen, denn auf der Tür steht groß drauf: Notausgang, Tür stets geschlossen halten! Aber erst einmal im Garten fanden wir einen großen grauen Kasten an der Wand.
Leider so hoch, dass man ohne Leiter nicht ran kam. Aber nach dem Mr. Cable Guy seine Leiter durch meinen schmalen Flur und die Notfalltreppe her gebracht hatte, fand das angeschlosse Modem auch seine Verbindung. So weit so gut, doch im Netz konnte ich deswegen noch nicht surfen... Ja er müsse das erst aktivieren ich solle es in 10-20min noch mal probieren und weg war er.

Eine dreiviertel Stunde später hatte ich immer noch kein Internet. Nur ein lokale IP-Adresse und ein Hinweis, das mein Modem nicht kompatibel sei... Eine weitere viertel Stunde später ging es dann endlich! Noch ein kurzer Anruf bei Antje und dann ab in die Uni!

Dort waren heute die letzten Veranstaltungen der Orientation-Week dran. Langsam merkt man, dass sich der Campus füllt, jedenfalls sind schon wesentlich mehr Leute unterwegs als noch vor einer Woche. Nachmittags war dann das große Willkommens-BBQ des ISC zu dem alle internationalen Studenten eingeladen waren, es kamen über 400! Eine prima Gelegenheit also sich mit allen nochmal aus zutauschen die man inzwischen so getroffen hatte und neue Kontakte zu knüpfen.



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Wednesday, September 07, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Get a bike

Heute früh ein Anruf! Nanu wer ruft mich denn da an? Es klingelt, dann geht ein Sprachcomputer ran. Man wolle mich nur erinnern, dass ich morgen von 11-2pm einen Termin mit einem Techniker habe. Nett, wenn ich nicht schon selber die Stunden runterzählen würde, um endlich Internet zu Hause zu bekommen. Aber ein netter Service ist das schon.

Die Orientierungswoche geht weiter... wie gesagt jede Arbeitsgruppe stellt sich inner halb von etwa 2-3h vor. D.h. meist sind was alle Mitglieder der Arbeitsgruppe anwesend und jeder stellt sich und seine Forschung kurz vor und bewirbt seinen Kurs, falls er einen hat. Eigentlich ganz spannend und ein wesentlicher eingehender als diese kurzen Kursbeschreibungen, die man sonst so hat. Außerdem gab es ein nettes BBQ des gesamten Departments.

Aber das eigentlich spannende war heute nicht die Uni, sondern meine Suche nach einem Fahrrad. Da das schöne Wetter sich hier immer noch hält (Seit ich hier bin hat es erst einmal geregnet!) und ich keine Lust mehr habe für jede Fahrt mit den öffentlichen 2$ zuzahlen, wurde es Zeit sich etwas schnelleres als meine Füße zu besorgen. Es sollte leicht und schnell sein, aber nicht nur für die Rennbahn und glatte Straßen geeignet sein. Ach und zu viel Kosten sollte es auch nicht.

Zum Glück hatte ich eine Karte in der so gut wie alle Fahrradläden der Stadt eingetragen waren. Also machte ich mich schon am Vormittag auf die Suche, testete in jedenem laden mindestens ein Fahrrad auf einer kleinen Rundtour aus. Und setzte damit auch am Nachmittag nach der Uni fort.
wobei ich nachmittags jedoch eher an kleinen Läden vorbei kam, die eher Reperaturwerkstätten als Verkaufstätten waren. Interessanter weise wurde ich jedoch immer zu einem weiteren Laden weitergereicht. Anfang war ich noch auf den Suche nach used Bike. Das hat jedoch meistens nicht viel gebracht. Used hieß für halbwegs brauchbar meistens immer noch 199$ bis zu 329$. Wobei das für 329$ noch deutliche Spuren eines ehemailgen Crashs hatte und für die anderen hätte ich meistens nicht mehr als 50€ gezahlt. Neu gingen die Preise von 359$ bis 659$. Na gut, auch noch höher am besten gefiel mir ein Touring-Bike von Fuji-Bikes für 1089$. Aber da würde trotzdem noch einiges an Zubehör dazu kommen, also doch irgendwie zu teuer. Zumal hier auf dem Campusgelände wohl auch gut geklaut wird.

Schließlich, es war schon nach 20Uhr, war ich beim Vorgänger des Fuji gelandet. Ein super leichtes Bike, trotzdem noch komfortabel. Ursprünglicher Preis 570$. Das es schon ein Ausläufer war inzwischen auf 499$ runtergestetzt. Mit etwas Handeln, naja und schließlich wollte der Verkäufer ja vor Feierabend noch ein Bike los werden, ist er schließlich noch weitere 50$ runter gegangen und hat ein 50$ Schloß dazu gelegt. Also effektiv 399$ für ein richtig gutes Bike. Ich war jedenfalls voll zufrieden und konnte den ganzen Weg zurück nach Hause radeln. Inzwischen hatte ich mich von Fahrradladen zu Fahrradladen auf die andere Seite der Stadt durchgehangelt, so dass es ein ganz schönes Stückchen nach Hause war.

Nur weiß ich noch nicht so ganz, wo ich mein Bike abstellen soll. Vor dem Haus trau ich mich nicht es übernacht stehen zu lassen. Der Flur ist relativ eng, da steht noch dieses alte Bettgestell und er soll außerdem als Fluchtweg dienen. Also ab in den Keller, ups da wohn ich ja!? Also erstmal mit in meine kleine Stube genommen, aber das ideale ist das noch nicht...

Für ein paar Bilder und Fotos von den meisten Rädern die ich probiert habe, hier klicken

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Tuesday, September 06, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Uni starts

Gestern war nicht viel los. Das meiste hatte zu und die Leute haben ihren Feiertag genossen. Vormittags war eine Demo/Parade, aber da habe ich wohl noch geschlafen. Ich hab mich einfach nur ein paar Stunden in den Queen's Park mitten auf den Campus gesetzt, das schoene Wetter genutzt und bin anschliessend ins Hart House um dort das Internet zu nutzen.

Für ein paar Bilder hier klicken

Heute ging dann die Orientierungswoche des Computer Science Departments los. Das heisst heute wurden erstmal alle Graduate Students begruesst und in die Organisatorischen Seiten des Master bzw. Ph.D. Programms eingefuehrt. Da hier jeder nach 4 Jahren erstmal einen Bachlor-Abschluss macht und sich dann Graduated nennen darf und anschliessend (manchmal auch erst nach ein paar Jahren Wirtschaft) einen Master oder Ph.D. (Doktor) macht. Sind hier viele Studenten genauso neu wie ich. Allerdings gibt es zwischen ihnen und mir einen entscheidenen Unterschied. Da sie (bzw. irgendwer fuer sie) Studiengebuehren zahlen und Research betreiben, haben sie jeweils einen Supervisor sowie einen studentischen Mentor die sie betreunen. Ich hab so was nicht und muss mich mit all meinen Belangen und Fragen einfach solange durch fragen bis ich die zustaendigen Leute gefunden habe. Aber da bis her alle die ich angetroffen habe immer ganz nett und hilfsbereit waren... kein Problem.

Etwas ist mir aber dann doch aufgefallen. Immer hiess es sie habe diese oder jene Sache schon per E-Mail erhalten. Hmmm hab ich? Ich hab gar keinen Computer Science E-Mail Account. Zwar hab ich mir eine Universitaets weite E-Mail-Adresse einrichten lassen, aber dass ich hier auch nochmal eine brauche ist mir neu. Gut kein Problem also gleich zusammen mit einem Account fuer die Computer und das Netzwerk hier beantragen... Leider muss ich dem Antragsformular meinen Supervisor angeben und zu welcher Arbeitsgruppe ich gehoere. Klappt so also nicht. Das Graduate Office konnte mir erst mal auch nicht weiter helfen, schliesslich zahlt ja keiner meinen Zugang zu den Rechner (das macht sonst der Supervisor/Sponsor bei dem man die Forschung macht). Ich soll erstmal eine E-Mail schreiben... nun abwarten. Ich bin halt Special Stundent bin special problems ;)

Für ein paar Bilder hier klicken

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Sunday, September 04, 2005
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China Town und Kennsigton Market

Heute war es erstmal an der Zeit mich bei Nadeem wenigstens etwas zu revanchieren. Also lud ich ihn heute Vormittag zum Brunch ein. Wie sind wieder bei Carla's vorbei gegangen, dem kleinen gut besuchtem Frühstücksrestaurant gleich bei ihm um die Ecke. Das Essen war mal wieder köstlich und wir haben uns gegenseitig wieder auf den aktuellen Stand gebracht. Ich will auf jeden Fall versuchen den Kontakt nicht abreißen zu lassen, denn ich denke wir kommen gut miteinander aus. Ich traue mich nicht ihn in mein kleines "Appartment" einzuladen...

Nachmittags wurde der Tag immer schöner und so entschloss ich mich noch ein kleinen Sonntagsspaziergang durch China-Town zum Kennsignton-Market zu machen. China-Town ist echt beeindruckend. Nicht nur dass sich dort ein Billigladen an den anderen reiht, nein in vielen Restaurants und an vielen Obstständen kommst du dir ohne Kenntnis der chinesischen Schriftzeichen echt verloren vor. Also falls jemand irgendwas spezielles aus China braucht... Ich bin mir sicher ich kann es kostengünstig besorgen.

Kennsigton-Market schließlich ist neben St.Lawrance Market der zweite große Markt der Stadt wo wirklich alles verkauft werden soll, was nicht niet- und nagelfest ist. Leider war ich wahrscheinlich schon etwas zu spät da, jedenfalls war nicht mahr allzuviel los. Naja macht ja nichts ich bin ja noch eine Weile hier. Zumindest hab ich mir jetzt so weit alle wichtigen Küchen-Utensilien zusammen gesucht, dass ich mir öfter auch mal was kochen kann und einen Bäcker gefunden der bekömmliches Brot bäckt.

Morgen ist Feiertag, Labour Day, einer der wenigen Tage an dem hier die meisten Läden zu haben. War deswegen heute so viel los? Aber zumindest soll es eine Parade geben...

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Saturday, September 03, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Apple Farm und Rattle Snake Point

Jedens Wochenende veranstaltet das ISC spezielle Ausflüge in die nähere Umgebung. Heute sollte es also endlich mal raus aus der Stadt aufs Land gehen. Nachdem sich um 9Uhr so langsam alle eingefunden hatten, ging es in einem dieser schönen gelben Schulbussen zu Chudleigh's Apple Farm. Der Bus war voll besetzt und so eine Fahrt geht schnell vorbei, man hat sich ja genug zu erzählen.

Chudleigh's ist ein großer Apfel Hof, der aber vor allem auch Besucher anziehen soll. So wird vieles geboten von Minizoo, über Heutoben bis zum Apfel pflücken.Der einem kurzen Rundgang auf im Besucherbereich haben wir uns auf einen Traktor gesetzt und sind zu den reifen Äpfeln gefahren. Zunächst hat jeder eine kleine Tüte für sich selbst gepflückt, die wir auch 0,89Cent/Pfund bezahlen mussten. Anschließend sollten noch für BBQ nächste Woche zwei große Körbe mit Äpfeln pflücken. Da alle mithalfen war das schnell erledigt und wir freunten uns aufs Lunch. Das war im Preis von 25$ enthalten und bestand aus Suppe, Sandwiches/Hot Dogs, Getränke und lekkeren und frischen Apple Blossoms. Nur die vielen Bienen haben gestört. Aber irgendwer muss ja die ganzen Apfelbäume befruchten.

Anschließend besuchte Rattle Snake Point Conservation Area. Nicht weit weg ist dies ein wunderbares SChutzgebiet direkt an der gleichen Klippe, die sich etwas weiter südlich der Niagara-Wasserfall herunterstürzt. Hier gibt es Wald, Felder, Flüsse, Klippen, Tiere and atemberaubene Ausblicke. Nur Schlangen gibt es hier nicht mehr. Ein schöner Ausklang des Tages.

Nächste Woche gibt es ein Tour zu den Niagara-Fällen. Die sind hier nur 1,5h entfernt und einen Ausflug dahin sollte man wohl nicht verpassen.

Habt ein schönes Wochenende, Björn

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Friday, September 02, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

ROM - Royal Ontario Museum

Nach dem ich den Vormittag am Fensterbrett mit der Neueinrichtung meines Laptops verbrachte hatte. Sollte es am Nachmittag endlich mal etwas Kultur sein. Auf Grund des schönen Wetters hier habe ich zwar schon viel von der Stadt gesehen, aber in einem Museum oder so war ich noch nicht. Also hab ich mich der Tour angeschlossen, die heute Nachmittag ins ROM wollte.

ROM ist das Royal Ontario Museum, ist Kanadas größtes Museum und bietet Ausstellungen zu Naturwissenschaft, Tierwelt, Archäologie und dekorativer Kunst. Eine neu gestaltete Ausstellung über Dinosaurier und Säugetiere soll auch sehr interessant sein. Es gibt insgesamt fünf Etagen zu bestaunen. Zudem gibt es eine Cafeteria, ein Restaurant, sowie Shops. Klingt doch toll! Und das also bekomme wir for free! So fand eine Gruppe von 14 Unerschrockenen.

Das ROM wird zur Zeit umgebaut und erweitert, doch jeden Freitagnachmittag ab 16:30Uhr darf man dafür in die ständigen Ausstellungen kostenlos rein. Nicht in die Dinosaurieraustellung :(. Das Angebot scheint gut genutzt zu werden, jedenfalls fanden sich Massen von Leuten im Museum, wie man es bei uns zur Langen Nacht der Museen nicht erlebt. Vor allem viele Kindergruppen. So kam es, dass unser Guide halb am verzweifeln war und wir irgendwie mit jedem Raum immer weniger wurden. Nicht desto trotz ist das ROM wirklich ein tolles Museum, in dem man sich echt Gedanken gemacht hat, wie man die Ausstellungsstücken präsentieren kann. Ich muss im Winter, wenn es leerer ist unbedingt nochmal in Ruhe herkommen.

Schließlich hat sich am Ende noch eine kleine Kerngruppe gefunden, die dann feststellte, dass der Guide schon gegangen war und dir Tour offiziell beendet war. So ein Museemsbesuch macht hungrig und so machten sich 4 Chinesen, 2 Franzosen, 2 Amerkianer und 2 Deutsche auf den Weg was essbares zu finden und vielen schließlich in ein kleines Griechisches Restaurant ein.

Abends wollten wir eigentlich Alexs Geburtstag mit einem Theaterbesuch begehen. Da bis 22:30Uhr aber noch genung zweit war, trafen wir uns mit ein paar anderen suchten uns erst nochmal eine kleine Bar im Theaterviertel. Hier ist Freitagabend immer soviel los, dass es gar nicht so einfach ist einen guten Tisch für eine Gruppe zu bekommen. Als wir dann schließlich um 22Uhr an der Komödie ankamen, mussten wir erfahren, dass die Vorstellung doch schon um 21:30Uhr begonnen hatte. Naja manche von uns hatten eh bedenken, ob ihre Englischkenntnisse ausreichen würden die Jokes zu verstehen. Als Alternative suchten wir uns einen der vielen Clubs hier aus, der aber um diese Zeit noch ziemlich leer war und trotzdem laut Musik spielte. Tja das ist dann wohl des nächst höre Level der Englischen Konversation...

Da ich jedoch am nächsten Tag schon früh etwas besonderes vor hatte, machte ich mich mit ein paar anderen um 23:30 auf den Heimweg. Alles inallem war es doch noch ein gelungener Abend geworden und ich hab wieder ein paar mehr Kontakte geknüpft und E-Mail-Adressen ausgetauscht.

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Thursday, September 01, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

International Student Centre

Heute war großer Informationstag. Vormittags wurden wir ausführlich über unsere Krankenversicherung aufgeklärt. Schließlich mussten wir dafür bis zu 500$ bezahlen. Wirklich anerkannt ist diese aber nur in der Campus Klinik und einem Netzwerk von umliegenden Krankenhäusern. Bei jedem anderen Artzt müssen wir evtl. erstmal auslegen und können uns das Geld dann zurück fordern. Falls der Artzt uns nicht zu hohe Kosten berechnet...

Nachmittags dann eine weitere Informationsveranstaltung. Das ISC und seine Services stellt sich vor. Es ist wirlich rührend, wie gut sich hier um die internationalen Studenten gekümmert wird. Für fast alles gibt es einen entsprechenden Service oder zu mindest einen Ansprechpartner. Von Housing über Immigartion, Health und Books bis zu Phone und Bank. Hätte nicht gedacht, dass das hier alles so gut organisiert ist. Ich glaube da haben die Kanadischen Studenten in Deutschland mehr Probleme.

Abends haben sich noch ein paar von unseren Leute, darunter ein Franzose, verabredet um noch mal nach Little Italy runter zu gehen es bei Abend zu sehen und was zu trinken. Das war eine gute Idee und ein netter Abschluss des Tages. Bloß eins frage ich mich immer noch. Warum hatte der komische Typ am Nachbartisch was dagegen, wenn ich ein paar Fotos der Umgebung und der Leute an unserem Tisch mache...

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