Björn in Kanada

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Thursday, October 27, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

A hard week

Erst einmal ein großes Sorry, dass ich mich solange nicht gemeldet habe. Aber nach dem Wochenende in Montreal stand doch die anstrengenste Woche bis her an. Midterms... ja ich hab die erste Hälfte des ersten Semesters schon rum und da stand in Software Engineering erstmal ein Zwischentest an. Lief eigentlich relativ gut, war mir mit 50min nur zu kurz. So kurz war ich wohl nicht mehr gewöhnt und so hab ich die letzte Aufgabe nicht ganz geschafft. Das Ergebnis hab ich zwar noch nicht aber ich hoffe es wird trotzdem ausreichen... sind ja nur 15% der Endnote. Viel mehr zählt das Projekt, welches ebenfalls diese Woche eine wichtige Deadline hatte und so haben wir bis in die letzte Minute hinein fleißig Code gehackt um auch in einer 3er Gruppe ein passables Ergebnis abzuliefern. Einer meiner beiden Mitstreiter stellte sich in den letzten Tagen leider als etwas unzuverlässig heraus und so nahm der Stress noch zu. Muss das denn immer so sein? Wenigstens hatten wir das alles gut vorbereitet und so konnte ich, nach dem alle unsere 335 Test erfolgreich verliefen beruhig um 13:59 abgeben.

Trotzallem fand ich am Dienstag noch kurz Zeit in den Book Sale im Trinity College (Meiner Meinung nach eines der schönsten Gebäude der Uni) vorbeizuschauen. Eigentlich dachte ich, das wäre ein weiterer dieser Lehrbuchverkäufe, die in den letzten Wochen hier überall stattfanden. Es stelt sich dann aber als ein großer Gebraucht-Bücher-Markt heraus, wo man alles möglich für 1$, 2$ bis zu 5$ bekam. Ich nahm mir einen Reiseführer, einen Roman und ein Kochbuch mit.

So der große Montreal-Beitrag, der alle weiteren Beiträge blockiert hat ist draußen und weitere Beiträge in Vorbereitung, also schön weiterlesen und dann demnächst mal wieder vorbeischauen. Bis bald, Björn

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Monday, October 24, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Trip to Montreal

Ein weiteres Wochenende in Toronto? Genug zu tun gäbe es, aber dann bekam ich das Angebot doch für ein paar Tage mit nach Montréal zukommen. Hörte sich gut an und so traf ich mich am Freitag Mittag bei einer Autovermietung in der Union Station mit ein paar weiteren Deutschen, einer Französin und einer Finnin. Wir hatten ein All-Inklusive-Offer für zwei Autos für drei Tage für 240€. Wenn man das dann auf neun Leute aufteilt, kommt ein super günstiges Angebot heraus. Montreal ist ca. 540km von Toronto entfernt und die nächste größere Stadt. Nachdem wir uns durch den Freitag-Nachmittags-Verkehr geqäult hatten ging es durch die farbenfrohen Indian-Summer-Wälder auf dem High-Way nach Osten. Wie in den USA ist hier nichts mit freie-Fahrt-für-freie-Bürger (Kennt jemand ein Land außer Deutschland, wo es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt?). Max. 100km/h sind erlaubt und Straßenschilder machen auf die saftigen Geldstrafen aufmerksam.

Wie wir also ankamen und uns den Weg durch die Einbahnstraßen zu unserem kleinen, aber günstigen Hostel gesucht hatten (20$/Nacht), war es natürlich schon dunkel. Doch wir machten uns gleich erstmal auf den Weg noch etwas für den Abend zu finden. Nach einer etwas länger als erwarteten Suche, landeten wir schließlich in einem gut gefüllt Pub, der sein Bier selber braute. Und für Kanadische Verhältnisse war das Brau-Ergebnis auch überzeugend.

Am Samstag ging es dann erstmal auf den typischen Sightseeing Spaziergang durch die Stadt. Montréal ist eine der europäischsten Städte auf dem Nordamerikanischen Kontinent. Katholische Kirchen, viktorianische Residenzen und postmoderne Glas- und Marmortürme bilden ein reiches architektonisches Erbe. Im Gegensatz zu Toronto überwiegen hier viel mehr die vielen kleinen Straßen, oft mit zweistöckigen Flachdachhäusern, kleinen Balkons und geschwungenden Treppen. Zum Abenddämmerung ging es dann auf den Mont Royal. Der 250m hohe Namensgeber der Stadt befindet sich in ihrer Mitte wie ein ruhender Pol im Häusermeer und ermöglicht einen tollen Blick.

Doch auch das Nachtleben von Montréal ist weit über die Stadtgrenzen bekannt und so ging es nach dem Abendessen nicht zurück ins Hostel, sondern zunächst in eine Bar und anschließend in einen Club der sich auf 3 Etagen geschickt in einem Altbau versteckte. Nur mit dem Tanzen wurde es leider nicht so richtig was. Nur unter dem Dachboden gab es eine Tanzfläche mit DJ. Für ein paar Lieder, hatte wir diese auch für uns und konnten den DJ auch überzeugen etwas Vernüftiges zu spielen. Doch als dann eine Gruppe junger kanadischer Teenies heraufkam spielte er nur noch untanzbares. Und so machten wir uns nach ein paar weiteren Liedern schließlich um 3Uhr durch leichten Nieselregen ins Bett.

Der nächste Morgen zog sich naturgemäß etwas hin und wir brauchten auch etwas bis wir ein gemütliches, günstiges Restaurant für ein Brunch mit einer Gruppe fanden. Da wir bis Mitternacht wieder zurück in Toronto seinen wollten, blieben nur noch wenige Stunden und wir teilten uns auf. Da im Gegensatz zum Samstag das Wetter doch ziemlich verregnet war stand heut eher Museum auf dem Plan. Ein paar besuchten das Musée d'art contemporain mit moderner Kunst, ein paar machten einen weiteren Sparziergang und ich besuchte mit Alex das Musée d'Archéologie de Pointe-à-Callières, wo man in einer Ausgrabungstätte Spuren bis zu den ersten Bebauungen der Insel zurückverfolgen kann. Die Zeit reichte nur knapp, aber es hatte sich doch gelohnt.

Eigentlich kann man das über die gesamte Visite sagen. Vorallem tritt gerade in Montréal der Sprachkonflikt zwischen Englisch und Französisch hier wunderbar zu tage, fast alles ist zweisprachig und so kommt man mit einer Mischung aus Englisch und Französisch hier super zu recht. À bientôt, Montréal!

Ganz viele Fotos findet ihr wie immer in der Gallery.

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Friday, October 21, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Rauchmelder


Also eins muss man den Kandiern ja lassen, um Feuerschutz kümmern sie sich (zumindest hier bei mir). Nicht nur das hier jedes Haus einen zweiten Hinterausgang hat, selbst bei nur drei Etagen ist eine Feuertreppe Pflicht und auch jeder noch so kleine Raum hat einen Rauchmelder. Sicher Rauchmelder können unheimlich nützlich sein, aber momentan nerven sie eher. Einige erinnern sich bestimmt noch an den Feueralarm nur wenige Tage nach meiner Ankunft. Doch dabei blieb es nicht. Inzwischen hab ich mich daran gewöhnt, dass mindestens jeden zweiten Tag irgendwo hier im Haus ein Rauchmelder losgeht. Man nervt dieses Geräusch! Ok, soll es ja auch. Aber gerade hier im Haus mit 14 1-Raum Appartments, wo leben, schlafen, kochen auf wenigen Quadratmeter stattfindet, muss man bei jedem Kochen/Braten darauf gefasst sein gleich einen Alarm auszulösen. Also besser immer gleich eine Zeitung zur Hand haben um wild fuchtelnd dem Rauchmelder frische Luft zu zuwedeln und den Alarm zu stoppen.

Wo ist da der Sinn? Ich frag mich schon will lange es bei einem wirklichen Feuer dauern würde bis jeder realisiert hat, dass es diesmal ernst ist... Was ist euere Meinung?

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Sunday, October 16, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Radtour zur Steilküste

Da der wunderschöne Herbst auch hier noch anhält, hab ich mich am Samstag aufgemacht eine kleine Radtour zu machen. Ich hatte letzte Woche gegen ein Abendessen einer Kanadierin bei ihren Computerproblemen geholfen und dabei auch gleich in Erfahrung gebracht, was denn eine nette Tagestour mit dem Rad wäre. Sie hat mir die Cliff line von Bluffs/Scarborough empfohlen. Also hab ich mich am Samstag Nachmittag (früher bin ich nicht aus dem Bett gekommen) auf mein Rad gesetzt um dies mal den Waterfront Trail nach Osten gefahren. Zunächst ging es aber durch einen Stadtteil genannt The Beaches. Dort gibt es große Breite Sandstrände und im Sommer ist da bestimmt der Teufel los. Doch zum Schwimmen gehen konnte ich mich nicht überwinden. Hab auch keinen anderen gesehen, der so etwas versucht hätte. Am Anfang geht dieser wunderbare Radweg direkt hinter dem Strand lang. Doch plötzlich war er dann zu Ende. Der Strand hörte auf und die Häuser und ihre Grundstücke reichten jetzt bis ans Wasser. Nee überall das gleiche, sobald die Leute genug zahlen, kommt man nicht mehr am Wasser entlang. Na gut, ans Wasser kam man jetzt sowieso nicht mehr, da die Steilküste/ufer begann. Nach etwas Gesuche durch die Straßen mit teureren Häusern und am Toronto Hunting Club vorbei, fand ich einen kleinen Park direkt an der Steilküste. Sehr schön gemacht mit vielen Blumen und bunten Bäumen bildete er ein schönes Bild in der Abendsonne. Etwas später fand ich dann auch einen Weg hinab ans Wasser zu einer Marina. Naja gegen die Kreidefelsen auf Møn, welche im Sommer auf einer tollen Radtour Berlin-Kopenhagen, vorbeikam, konnte diese Küste hier nicht mithalten. Aber bei Sonnenuntergang und mit Vollmond bot sie trotzdem ein schönes Motiv für ein paar Fotos. In Wahrheit habe ich auf dieser etwas über 3h Tour fast 200 Fotos gemacht. Ich muss mich wirklich etwas mehr zusammenreißen.

Die besten 40 Fotos findet ihr wie immer in der Gallery.

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Friday, October 14, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Rosh Hashanah Dinner im ISC

Wie schon wieder Rosh Hashanah? Wie oft feiern die Juden denn ihre Feiertage? Ja ihr habt recht, ich hatte vor 2 Wochen schon mal die Gelegenheit an einer privaten Rosh Hashanah Feier teilzunehmen. (Für diejenigen unter euch, die den damaligen Beitrag verpasst haben, schaut mal hier: L'Shanah Tovah - Frohes Neues Jahr!.) Doch das International Student Center setzt die mit dem Thanksgiving-Dinner letzte Woche begonnene Reihe von verschiedenen internationalen Feiertags-Dinnern fort. Und da mit Dermont und Karen zwei wichtige Leute vom ISC mit mir zusammen die Gelegenheit hatten an der privaten Feier teilzunehmen, kam die Idee auf das auch mal ISC weit zumachen.

Nun da ich das schon kannte, hab ich mich als Volunteer gemeldet, um bei den Vorbereitungen und der Durchführung etwas zu helfen. Rosh Hashanah ist das Jüdische Neujahrsfest, das immer so gegen Ende September/Anfang Oktober unseres Kalenders stattfindet. (Kommt es daher, dass das Schul-/Studienjahr im Herbst und nicht im Januar anfängt?) Es wird normaler weise mit der gesamten Familie an einer großen weißen Tafel begangen. So haben wir dann in einem der großen Räume des ISC eine lange Tafel aufgebaut, Essen bestellt und den Raum etwas geschmückt. Ich war schließlich so einer Art Wein-Kellner und hab den Rotwein (von einem der lokalen Weinbauern, war aber besser als der Wein, den wir damals verkostet haben) eingeschenkt. Schließlich war das ganze eine gelungene Mischung aus Bildung, Essen und Diskussion. Und ein schönes Beispiel für multikulturelles Zusammenenleben, wie es hier in Kanada üblich ist.


Mehr Bilder gibt es hier.

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Thursday, October 13, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Running thorugh colorfull parks

Bis jetzt habe ich meistens am Running Workout monatgs im nahe der Uni gelegenden Queenspark teilgenommen.Doch da ja diesen Montag Thanksgiving Feiertag war, hatte ich mich mal auf die Donnerstag Alternative zurückzugreifen. Während es Montags eher um kurze schnelle Strecken mit Erholungspausen geht (so groß ist der Torontoeer Queens Park nicht), geht es am Donnerstag immer eher eine längere aber gemütlichere Strecke entlang. Ich war echt überrascht wie grün Toronto an einigen Stellen ist. Es ging vorbei an der Casa Loma, einem Schloss nach europäischem Stil von Sir Henry anfangs 1900 gebaut, welches heute wohl ein interessantes Museum mit 98 Zimmern, Geheimgängen, antikem Schwimmbad, botanischem Wintergarten usw. ist. Nur Zeit rein zu schauen hatten wir nicht, sind ja dran vorbei gerannt ;) Dann ging es durch mehre Parks, eigentlich ist grün ja schon sie falsche Farbe, obwohl einige Bäume immernoch nicht mitbekommen haben, dass jetzt Herbst ist, steht doch der Großteil und toller leuchtend bunten Farben. Also der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohn und ich hab mal wieder eine weitere neue Seite der facettenreichen Stadt kennengelernt. Also wir schließlich nach etwas über 1h und ca. 15km wieder am Athletic-Center ankamen, war es schon dunkel. Danach unter die Dusche und etwas ausspannen in der Dampfsauna und ich hatte meinem Körper mal wieder was gutes getan.

Ein paar Bilder gibt es hier. Da ich etwas in Eile war, damit mir die anderen beiden Mitläufer nicht wegrennen, sind sie leider etwas verwackelt.

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Tuesday, October 11, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Filmaufnahmen in meiner Straße


Wusstet Ihr, dass Toronto einer der beliebtesten Drehorte Nordamerikas ist? In den letzten Jahren ist Toronto zusammen mit Vancouver und Montreal zum Zentrum der Kanadischen Filmindustrie aufgestiegen. Das hat vorallem einen Grund. Die Kosten für Filmproduktionen und Fernseh-Shows sind einfach in Kanada wesentlich günstiger als in den USA. So kommt es, dass die Strassen und Wahrzeichen Toronto's schon in verschiedenen Filmen Straßen von großen amerikanischen Städten wie Chicago und New York nachbildeten. Chicago, X-Men, The Recruit, Frequency, Against The Ropes und The Hurricane sind nur ein paar der Filme die hier in letzter Zeit gedreht wurden.

Schon ein paar mal hab ich in den letzten Wochen diese Ansammlungen von weißen Trucks, die ein eindeutiges Zeichen auf Filmaufnahmen sind getroffen. Letzte Woche war dann ein Anschlag in unserem Treppenhaus, dass auch bei mir im Block diese Woche Aufnahmen stattfanden. Und so parkten also in unserer Straßen heute lauter weiße Trucks. Doch leider war nicht viel mehr zu sehen. Die Aufnahmen waren wohl in einem der umliegenden Häusern.

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Friday, October 07, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Canadian Thanksgiving Dinner

Dieses verlängerte Wochenende ist Thanksgiving hier in Kanada. Thanksgiving ist das amerikanische Erntedankfest und spielt hier eine viel größere Rolle als in Europa. Es läßt sich bis in die Zeit der Pilgerväter zurückverfolgen. In den ersten harten Wintern in der Neuen Welt starb oft die Hälfte von ihnen. Erst als ihnen die Indianer zeigten, wie man Mais und andere einheimische Pflanzen anbaut, hatte sie eine reiche Ernte und feierten dies mit Thanksgiving. Traditionell kommt die gesamte Großfamilie zu einem großem Festessen zusammen.

Meine Familie hier ist praktisch das ISC (International Student Center) und so sicherte ich mir schon früh einen Platz. Denn es gab nur 60 Plätze. Das ISC sitzt im Cumberland House einem im 19.Jahrhundert vom Architekten Frederic Cumberland für seine Familie gebauten Haus. Dieses bot zwar eine wunderbare Athmosphäre doch leider ist der Platz nur begrenzt.

Es gab die traditionellen Speisen: Truthahn mit Cranberry Soße, Süßkartoffeln, Backkartoffeln und Gemüse. Alles wunderbar lecker zubereitet. Und wir füllten uns die Mägen, so dass wir als es die leckeren Desserts gab schon gut satt waren. Die Dinner-Reihe wird in den nächsten Wochen jeden Freitag fortgesetzt, mal sehen sehen ob ich da auch wieder dran teilnehmen kann.

Mehr Bilder gibt es in der Gallery

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Thursday, October 06, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Google Tech Talk

Heute war Google auf Feldzug in der UofT. Das nennt sich dann Google Tech Talk und geht im Tiefflug über die Projekte und Techniken hinter Google. Ist schon spannend was da so alles los ist. Google Unternehmens-Philosophie ist schon was besonderes. Sie haben eine extrem flache Managment Struktur, riesige Mengen an Daten und Computational Power und suchen nun nach Anwendungen möglichst jede verfügbare Information für die Benutzer aufzubereiten. Dabei kann jeder Mitarbeiter bis zu 20% seiner Arbeitszeit für eigene Ideen unabhängig vom aktuellen Projekt aufwenden. So kommt es, dass Google momentan an allen Ecken und Enden wächst und verschiedenste neue Projekte auftauchen. Auch der Google Translator soll demnächst wesentlich besser werden. Der momentane ist kaum zu gebrauchen, wie man sich durch einen Versuch unter dem Beitrag leicht ausprobieren kann. Eine neuer Google Translator aus der Google Factory soll sogar mit Chinesisch und Arabisch außergewöhnlich gut klar kommen. Geld machen steht dabei meist nicht im Vordergrund. Erst einmal die Lösung entwickeln und testen wie gut sie bei den Nutzern ankommt. Dann kann man sich immer noch überlegen, wie man damit Geld verdienen konnte. Dazu noch nicht mal eine allgemeine Unternehmensstrategie an der sich alle ausrichten müssen. Aber momentan scheint das ganz erfolgreich zu. Was haltet ihr davon?

Ein paar Bilder gibt es hier.

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Cycling the Waterfront Trial

Gestern abend wollte ich eigentlich wieder, wie letzte Woche, ein kleines Triathlon - Fahradtraining auf dem CNE-Gelände machen. Da ich jedoch zu spät nachfragte, fand sich keiner mehr, der mich begleiten wollte und so machte ich mich alleine auf den Weg. Und es hat sich gelohnt. Die CNE liegt direkt am Waterfront Trail einem Radweg um den Lake Onatrio von Niagara bis Québec. Also hab ich mich entschieden statt alleine auf der CNE meine Kreise zu drehen diesen Trail ein Stück zu erkunden und dabei ein paar schöne Fotos gemacht:

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Wednesday, October 05, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Indian Summer

Heute soll es doch mal übers Wetter gehen. Ich weiß ja nicht, ob dass hier schon der Indian Summer ist, aber ich genießen den milden Oktober Anfang. Mit blauen Himmel und 28°C kann ich mir noch gar nicht so richtig vorstellen, wie es hier in ein paar Wochen vielleicht sogar Tagen sein wird. Der Wetterbericht hatten jeden falls für nächste Woche das erstemal Tiefsttemperaturen unter 0°C angesagt. Noch sind die meisten Bäume grüne, aber vereinzelt zeigen sich hier und schon ein paar bunte Blätter. Auf das leuchtende Organge überall muss ich aber wohl noch warten. Entgehen lassen will ich es mir auf keinen Fall!

Wer ein Live-Bild sehen will kann sich ja mal mit der Toronto Webcam umschauen. Vielleicht sieht er mich ja auch irgendwo winken. Die Kamera steht im Norden von Down-Town. Rechts-Unten ist die Uni, Links unten wohne ich ;)

Link: JUST WHAT IS INDIAN SUMMER AND DID INDIANS REALLY HAVE ANYTHING TO DO WITH IT?

weitere Fotos findet ihr hier

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Tuesday, October 04, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Phase A is finished

Heute war es endlich geschafft. Design and Specification unseres Software Projektes SSA ist fertig. Wen es interessiert kann hier mal rein schauen: Phase A - Specification and Design.pdf Ist aber nicht besonders spannend, im nachhinein betrachtet sieht alles ziemlich einfach aus, hat aber trotzdem einige Stunden Arbeit gekostet. Aber die Schwierigkeiten liegen auch eher darin, die Werkzeuge kennenzulernen und die Arbeit effektiv im Team zu verteilen. Nun ist es geschafft und ich hoffe in den nächsten Tagen wieder regelmäßiger schlafen zu können.

Das Foto ist allerdings nicht von unser Party anlässlich des erfolgreichen Abschlusses des ersten Milestones, sondern des Besuches des neuen Präsidentes der Universität im ISC. Dieser hat sich heute den Fragen der interessierten internationalen Studenten gestellt. Dabei gab es leckere Häppchen und frisches Obst... sowas lass ich mir natürlich nicht entgehen.

weitere Fotos findet ihr hier

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Saturday, October 01, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

L'Shanah Tovah - Frohes Neues Jahr!

Gestern abend war ich zu etwas ganz besonderem eingeladen - Rosch ha-Schanah. Am 4.Oktober beginnt nämlich nach dem hebräischen Kalender das Jahr 5766. Das wird mit einem großen Dinner gefeiert. Da das eigentliche Rosch ha-Schanah mitten in die Woche fällt und Hila dazu bereits woanders eingeladen war, wurde das schließlich auf Freitag Abend gelegt, dem Beginn des Shabbat. Der Schabbat ist der siebente Wochentag, der von Gott geheiligt ist. Ich freute mich also schon darauf eine paar neue Einblicke in eine weitere Kultur zubekommen. Hila ist eines der Mädchen mit denen ich zusammen in Algonquin Park war und mitdenen ich auch meinen Geburtstag verbracht habe.

Jeder bekam einen kleinen Auftrag, was er mitbringen sollte. Wie der Zufall es wollte, bekam ich den Auftrag ein paar Bier zu besorgen. Das klingt einfacher als es ist, den Alkohol bekommt man hier nich an jeder Ecke zu kaufen. Als ich letztens Bier und Wein im Supermarkt sah war erst erstaunt, musste bei näheren Hinsehen aber feststellen, dass es sich um alkoholfreies Bier und dealkoholisiertem Wein handelte. Keine Ahnung wie sich ein solcher Wein von Traubensaft unterscheidet, aber gekauft habe ich ihn nicht. Bier bekommt man nur bei speziellen Beer Stores. Die führt bei den biertrinkenden Deutschen die ich hier kenne schon dazu, dass sie bei jedem Beer Store den Drang fühlen unbedingt ein paar Flaschen zu kaufen. Schließlich weiß man nie wann man am nächsten vorbei kommt. Ich war bis jetzt ganz gut ohne ausgekommen, wollte mich aber auch nicht vor meiner Aufgabe drücken. Also machte ich mich am Nachmittag mit meinem Rad auf den Weg um den nächsten Beer Store zu finden ... ist gar nicht so weit weg. Doch dort angekommen steht man dann vor einer großen Wand mit Etiketten und Preisen des Angebotes, von der man sich seine Wunschsorte aussucht und nach Bestellung, ID-Nachweis und Bezahl bekommt man dann aus dem Lager das entsprechende Six-Pack. Nach längerem Betrachten der Wand entschied ich mich schliesslich für Moosehead Lager und Warsteiner und lag damit wohl auch ganz gut. Den Gästen hat es jedenfalls geschmeckt. Doch halt ich schweife ab...

Hila hatte sich über ein paar Israelische Verbindungen in einer Arpartmentwohnung eingemietet, des eigentliche Besitzerin gerade in Indien unterwegs ist. Nicht gerade groß, aber die elf Gäste passten noch gut hinein. Es kam eine bunte Mischung. Kate und Dermont waren vom ISC, aber die meisten kannte ich nicht, da sich kanadische Kommilitonen von Hila waren.. Ein weiterer Eingeladener von Algonquin Park Tour konnte nicht kommen.

Schließlich wurden die Shabbat-Kerzen angezündet, der Wein und das Brot gesegnet und das Essen begann. Eigentlich ich hätten wir alle an einem großen langen Tisch sitzen sollen, darauf musste aber aus Platzmangel verzichtet werden. Rosch ha-Schanah ist voll von symbolischen Akten und Speisen, so wird zum Beispiel am Anfang Apfel mit Honig gereicht, um ein "süßes neues Jahr" zu symbolisieren. Hila und drei weitere jüdische Gäste gaben sich viel Mühe uns alles zu erklären und der Abend mündete schließlich in einem interessanten Erfahrungsaustausch der Bräuche, Traditionen und Religionen. Es war ein wunderbarer Abend und nächsten Freitag... hab ich mir schon ein Platz beim traditionellen Thanksgiving Dinner im ISC gesichert.

weitere Fotos findet ihr hier

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