Björn in Kanada

Zurück zur Übersichtsseite...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Sunday, November 27, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Powwow

Eines muss ich mindestens noch nachreichen! Am letzten Novemberwochende fand hier in Toronto wirklich etwas statt, was man in diesem Ausmaß in Europa wohl nicht erleben kann. Im Skydome dem größten Stadium der Stadt, jetzt offiziell nach dem Sponsor Roger's Center genannt, dort wo sonst Base- und Football gespielt wird, tanzte und feierten drei Tage lang die First Nations oder auch Aborignals aus ganz Nordamerika zu Canada´s biggest North American Indian Dancing Festival. Viel sieht man von ihnen in einer Großstadt wie Toronto nicht, auch wenn es einige First-Nations-Center gibt. Aber ich will doch nicht in Amerika gewesen sein, ohne mal einen echten Indianer Tanz zu sehen...

Das ganze war dann eine Kombination aus Musik, Wettbewerb und Verkauf. Ja, der Verkauf von allerlei Souvenirs, Traumverfängern und Schmuck ist die Haupteinnahmequelle vieler Reservate und so waren der ersten Hälfte des Spielfeldes verschiedenen Stände aufgebaut. Es war schon spannend dort hindurch zu spazieren, doch ich konnte mich zusammenreißen. Falls jedoch jemand den Wunsch nach einem ganz speziellen Souvenir verspürt, ich bin bestimmt nicht das letzte mal auf "Natives" gestoßen.


Auf der anderen Hälfte traten zunächst ein paar Gewinner des Aboriginal Music Awards auf, welcher am Abend zuvor ebenfalls in der Stadt veranstaltet wurde. Anschließend gab es den "Grand Entry" den Einzug der Fahnen und aller anwesenden Stämme unter lauter Trommelmusik. Daraufhin begannen die in verschiedene Altersgruppen und Stile (Traditional, Grass Dance, Feather Dance) aufgeteilten Wettbewerbe statt. So ein Indianertanz ist überings kein bloßes Rumgehüpfe, sondern es gibt strikte Regeln. Natürlich hänge diese wiederum vom Stil ab, aber Schritte passend zum Offbeat und genau auf den letzten Trommelschlag zum stehen kommen, sollte schon sein. Den Gewinnern winkt ein ordentliches Preisgeld. Etliche Indianer leben ausschließlich von solchen Powwow-Prämien.

Wer die Bilder schon in der Gallery entdeckt hat, sollte ruhig nochmal vorbei schauen, denn ich habe setzt auch ein paar Videos eingestellt. Diese vermitteln doch wesentlich besser die Stimmung die dort herrschte!

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Thursday, November 24, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Zweiter Schnee und Phase C

Nachdem der Schnee vom letzten Wochenende nicht mal 24h überstanden hat und sowieso nur eine dünne Schicht war, hat es gestern abend wieder angefangen zu schneien. Und diesmal
wurde auch alles richtig schön mit einer weißen Schicht überzogen.
Für heute war dann "Snow strom" angesagt, aber so schlimm wurde es dann doch nicht. Im Gegenteil noch sieht alles wunderbar schneeweiß aus und die Flocken stören nicht wirklich. Aber für Montag sind schon wieder 14°C angesagt, also lange wird sich der neue Schnee wohl wieder nicht halten. Ist momentan ein ganz schönes auf und ab, oder anders ausgedrückt Eingewöhnungsphase für die nicht Kanadier, bevor dann der lange kalte Winter kommt.



Außerdem war heute Abgabe der Phase C eines meiner Projekte (siehe auch Teamwork und A hard week) diesmal lief es etwas besser. Wir haben fleißig gecodet, getestet und dokumentiert und am Ende konnte ich den Milestone sogar eine Stunde vor der Abgabe-Deadline als abgeschlossen markieren. Ist doch schon mal ein Fortschritt gegenüber dem letzten Mal, wo ich in letzter Minute noch Sourcecode geändert habe, oder? Jetzt müssen wir und wieder das Ergebnis eines anderes Teams für die vierte und letzte Phase aussuchen. Da für Phase C dreimal unser Code und drei weitere mal der von uns ausgewählte Code (ebenfalls ziemlich gut) ausgewählt wurde, gibt es von den 10 zur wahlstehenden nun sechs mit guter Qualität das erhöht natürlich den Konkurenzdruck und erschwert die Auswahl. Aber wir sind guter Hoffnung, schließlich waren wir bis jetzt da beste Team... (mir aufdieschulterklopf und mutzusprechend)

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Wednesday, November 23, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Baking Cookies



Auch wenn Weihnachten hier noch noch nicht eingezogen ist, jedenfalls wurde mein Supermarkt noch nicht von Weihnachtsprodukten überschwemmt, lockte mich doch dieser Süße Keksmann. Die Schoko-Cookies sind echt lecker hier und ich hab fast immer eine Packung im Schrank. Also warum nicht auch mal selber backen...






Naja nicht so einfach erstens habe ich keinerlei Backutensilien und zweites weder Mehl Zucker oder sonstiges. Also warum nicht erstmal klein mit den Junggesellen-Fertigback-Cookies anfangen. 500g in einem Packet. Einfach aufs Blech backen, fertig. Klingt einfach nur habe ich keinen richtigen Ofen? Ob das auch im Grill geht?

Außerdem gleich alle auf einmal? Also erst mal klein angefangen etwas Backpapier aufs Gitterrost und vier kleine Teigklumpen großzügig darauf verteil. Eigentlich sollen sie 5cm Abstand haben, also viel mehr als vier bekomme ich sowieso nicht unter. Wie groß sollen diese 2cm Klumpen den werden?

Ein paar Minuten später fängt es doch tatsächlich an zu duften. Da fällt einem das konzentrieren auf die Arbeit doch gleich schwieriger, ab die Vorfreude spornt mich dann doch wieder an. Wenig später entscheide ich mich, dass jetzt genung ist. Ich will schließlich keine schwarzen Kohlen. Doch beim Rausnehmen aus dem Ofen merke ich, dass sie doch noch ganz schön weich sind. Fehlschlag? Ofen zu warm? Hab ich °F und °C verwechselt? Immer diese Amis mit ihren komischen Maßen!

Doch kleine Abkühlung hat noch keinem geschadet und ein paar Minuten Geduld später hab ich doch tatsächlich vier knackige leckere Schoko-Cookies. Lange haben sie es nicht überlebt, aber noch sind ja ein paar Rohlinge in der Packung. Das hat Lust auf mehr gemacht... Was kann man wohl noch im Grill backen?

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Saturday, November 19, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Erster Schnee, Killer Bunnies und RoboRally

Auch wenn das Wetter sich hier noch nicht ganz entscheiden kann, man merkt doch der Winter naht. Während wir letztes Wochenende noch bei bis zu 16°C die milden Temperatur für Arbeiten an der frischen Luft genutzt haben, fiel gestern der erste Schnee. Bei Temperaturen von maximal nur -2°C blieb sogar eine dünne Schicht liegen. Doch als ob das nur eine Warnung sein sollte, sind heute und morgen wieder 6-7°C angesagt und von Schnee keine Spur mehr. Aber ich hab gehört in Berlin wurden auch schon vereinzelt ein paar Flocken gesichtet. Wie sieht es denn anderswo aus? Haltet mich mal auf dem laufenden! Doch das bißchen Schnee hielt mich doch nicht davon ab am Abend nochmal ins Hart House zu fahren...

Denn eines der Dinge, die hier doch vermisste habe, waren die Spieleabende mit meinen Freunden. Nein, keine Computerspiele, auch wenn ich angehender Informatiker bin, ist eine gesellige Brettspielrunde doch ein ganz anderes Erlebnis. Doch wie findet man einen solchen Kreis in einer großen fremden Stadt? Nicht Suchen! Einfach warten bis der Zufall Dich anspricht! Nach dem durchsprechen der Aufgaben zu Machine Learnng Theory, kamen wir irgendwie auf das Thema und so stellte sich heraus, dass sich eine wachsende Gruppe von Studenten regelmäßig im Hart House trifft um mit allerlei Board Games eine Gaming Night zu veranstalten.

Los ging es mit Killer Bunnies einem lustigen Sammelkartenspiel. Ziel ist es Karottekarten zu sammeln, dabei ist es egal, ob man sie stiehlt, kauft, oder mit völlig anderen Mitteln erwirbt. Jedoch können die meisten Spielzüge - einschließlich des Erhaltens der Karotten - nur durchgeführt werden, wenn ein Spieler eine oder mehr Bunny (eng. Häschen)-Karten auf dem Tisch hat. Den Großteil des Spiels versucht man also Bunnies der Konkurrenten zu töten oder sich derer anders zu entledigen. Am Ende des Spiels, wird die zufällig ausgewählte "magische Karotte" aufgedeckt, und wer immer die magische Karotte hat gewinnt. Aber nur wenn er noch mindestens einen lebenden Bunny hat! ;) Auch wenn das Spiel zum großen Teil aus Glück besteht, ist es doch auf Grund der vielen lustigen Karten und gerade in großer Runde ein riesen Spaß.

Das zweite Spiel das Abends nannte sich RoboRally. Es handelt sich dabei um ein total verrücktes Roboter-Rennen. Jeder Spieler steuert durch eine Fabrikhalle einen kleinen Roboter, in dem er ihm fünf Kommandos einprogrammiert. Das Problem dabei ist, dass allerlei Förderbänder, Drehscheiben andere Einrichtung ebenfalls die Position des Roboters beeinflussen. Das kann man ja noch mit einige Voraussicht mit einkalkulieren, allerdings schubsen sich die Roboter teilweise auch gegenseitigig und plötzlich klappt der ganze geplante Pfad nicht mehr und der Roboter landet schlimmsten Falls in einer Grube. Total witzig und gar nicht so einfach dabei nacheinander die drei mit Fahnen markierte Positionen anzufahren. Als um Mitternacht das Hart House schloss, hatten manche verzweifelt aufgegeben und der beste war gerademal auf der zwei angekommen. Also musste der Spielstand dokumentier und das Spielende vertagt werden...

Für die nächsten Male gibt es noch eine Reihe anderer Spiele zur Auswahl. Unter anderem wurde die letzten Male wohl öfter das manchen vlt. nicht ganz unbekannte Spiel Purto Rico gespielt. Also langweilig wird es bestimmt nicht und wenn ich nichts anderes vorhabe, findet ihr mich Freitagabends jetzt wohl im Hart House. Den Spass laß ich mir nicht entgehen!

Weitere Fotos gibt es wie immer in der Gallery.

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Friday, November 18, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Hart House Orchestra Fall Concert

Erste einmal eine wichtige Info: Ich habe die Einstiegsseite etwas umgebaut! Damit diese schneller lädt, etwas aufgeräumter ist und man auch leichter die Kommentare lesen kann, zeigt diese jetzt nur noch den ersten Absatz eines Beitrags. Zum lesen des kompletten Beitrages einfach auf den Link "Weiter lesen..." unter dem Beitrag klicken! Also gleich mal üben...

Eigentlich wollt ich ja von dem Herbst-Konzert im Hart House berichten. Unter den vielen kulturellen Aktivitäten und Konzerten die ständig im Hart House angeboten werden, gehörte diese Woche ein kostenloses Konzert des Hart House Orchestra. Ich hätte es unter den ganzen Möglichkeiten und Veranstaltungen hier wahrscheinlich übersehen, wenn uns nicht Julia, eine der UTOC-Mitglieder vom letztem Wochenende, Viola-Spielerin und Juilliard-Absolventin, darauf aufmerksam gemacht hätte.

Das Resultat war wirklich überzeugend! Innerhalb meiner begrenzten Musikkenntnisse konnte ich keine Unterschiede gegenüber einem professionellen Orchester feststellen. Gespielt wurde:
Diese Zusammenstellung an wunderbaren Werken und die Atmosphäre der Great Hall des Hart Houses, einer großen kathedralenähnlichen Halle, welche den großen Versammlungshallen in alten Englischen Universitäten nachempfunden ist, macht das Konzert zu einem großartigen Erlebnis.

Weitere Fotos und ein paar Videos für einen kleine musikalischen Eindruck gibt es in der Gallery.

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Monday, November 14, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

UTOC Trail Maintenance

Vor ein paar Wochen schon hatte ich mehr oder weniger durch Zufall mitbekommen, das die UofT einen Outing Club mit einer Hütte (Cabin) hat. Für 15CAD Jahresbeitrag hab ich da natürlich nicht lange gezögert und bin gleich Mitglied geworden. Vom Wandern, Kanufahren, Klettern bis zum Skifahren haben sich dort alle zusammengefunden, die Spaß an der Bewegung in der Natur haben.
Fast jedes Wochenende findet sich eine Gruppe zusammen die dann gemeinsam zur UTOC eigenen Hütte fahren. Eigentlich wollte ich schon früher mal mitfahren, hab es aber erst jetzt auf die Reihe bekommen. Laut Plan stand Trail Maintenance auf dem Programm, angekündigt wurde es dann aber als "Cabin Party Weekend". Es war dann auch mehr als nur arbeiten.
Die Hütte liegt etwa 160km nördlich von Toronto im Niagara Escarpment jener steilen Felsklippe zu der auch Rattle-Snack-Point und die Niagarafälle gehören. Wir trafen uns also um 18:30 an einer Subway-Station um dann in zwei Autos gen Norden zu fahren. Wir waren eine bunte Mischung von alten Hasen und Neulingen so wie mir, die noch nie in der Cabin waren. Dort angekommen empfing uns im hellen Mondlicht, eine nicht zu kleine Hütte (bietet bis zu 30 Personen Platz). Nach dem die Gaslampen angezündet waren und der Holzofen eingeheizt wurde es ein gemütlicher Abend.

Am nächsten Morgen trafen wir uns dann mit ein paar ortsansässigen Clubmitgliedern (ja, im Club sind nicht nur Studenten. Den Club gibt es schon seiten vielen Jahren und Alumni-Mitglieder sind gerne gesehen.) Das geniale Wetter (blauer Himmel und ueber 10°C, in manchen Jahren gab es hier schon in der ersten Novemberwoche Schnee) wollte natürlich genutzt werden, d.h. Loipen-Pflege. Der UTOC hat ein ueber 50km langes Loipen-System aufgebaut und das will natürlich auch gewartet werden. Also im Sommer zugewachsende Wege wieder frei machen, umgestürzte Bäume beseitigen und Brücken reparieren. Ich schloss mich dem Brückenreperaturtrupp an. Das hieß erstmal Holzbretter in den Wald tragen. Die Brücken sind natürlich nicht direkt an irgendeiner Strasse und so musste jeder von uns 2-4 Bretter oft mehrere Kilometer in den Wald tragen. Dort angekommen wurden sie zurecht gesägt und ersetzten anschließend alte morsche und verfaulte Bretter auf den Brücken. Anschließend wieder zurück zur Straße, neue Bretter holen und zur nächsten Brücke. Immer durch die wunderschöne kanadische Natur, wilde Wälder und hohe Maple Leaf Trees. Am Ende hatten wir die fünf Brücken, die es dringend nötig hatten, geschafft. Wenn ich nun in ein paar Monaten hier Langlauf mache, kann ich dort dann immer kurz inne halten und mir stolz sagen: "hey diese Brücke kennst Du doch! Gut das wir die repariert haben!" Ich hab zwar deutlich in meinen Muskeln gespürt, was ich den ganzen Tag gemacht habe, es war aber trotzdem toll.


Nach einem leckeren Abendessen und etwas Ruhe haben wir anschließend noch einen kleinen Nachtspaziergang auf die hinter der Hütte liegende Klippe gemacht, Lieder gesungen und die Vollmondnacht genossen. Ein Lagerfeuer und gegrillte Marshmallows haben schließlich den Abend beendet.

Nach einem ausführlichen Pancake-Frühstück ging es am Sonntag noch mal in die Felsen. Diese ziehen im Sommer zahlreiche Kletterer an und beherbergen ein ausgedehntes Höhlensystem. Von oben hat man einen tollen Blick und muss nur aufpassen, nicht vom Wind weg geweht zu werden.

Nach etwas Aufräumen in der Hütte ging es anschließend wieder zurück in die Großstadt. Es war mal wieder großartgies Wochenende!

Mehr Fotos findet ihr wie immer in der Gallery.

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Friday, November 11, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Noch ein Feueralarm + Outdoor Club


Selbst in der Uni ist man vor den Rauchmeldern nicht sicher. Da ich ohne Laptop (und damit auch ohne Internet/ Radio/ TV) ziemlich abgeschnitten bin, hab ich diese Woche natuerlich mehrere Wochen im Computerpool der Uni verbracht. Richtig konzentriertes Arbeiten ist da zwar schwierig, aber mit Kopfhoerern und etwas Musik, geht es doch ganz gut. Nur gestern Abend wurde meine Arbeit abrupt unter brochen, als ploetzlich ein Alarmsignal los ging. Erst war keinem so ganz klar was nun eigentlich los war und auch keiner rannte panisch aus dem Haus. Ich dachte erst an die Alarmanlage wuerde denken hier muessten um 21Uhr alle schon Feierabend haben und jetzt Einbrecher im Haus sein, oder so. Wie dem auch sei, da ich nicht ploetzlich rausgeschmissen werden wollte, packte ich in aller Ruhe meine Sachen zusammen und verliess das Gebaeude. Panik war nirgendswo. Entweder konnte keiner den unueberhoerbare Alarm einordenen, oder auch hier tritt das oefter auf. Erst die wartende Menschenmasse am Ausgang und die eintreffenden Feuerwehren machten mir dann klar, das es sich wirklich um einen Feueralarm handelte. Knapp eine halbe Stunde spaeter konnte das Gebaude dann wieder betreten werden (mir ist immer noch nicht ganz klar, ob es wirklich evakuiert wurde), ich nahm die Gelegenheit doch war und machte mich auf meinen Heimweg.

Seit ein paar Wochen schon bin ich Mitglied im UTOC dem University of Toronto Outing Club. Die habe eine Huette knapp 160km nordwestlich von Toronto im Niagara Escarpment und macht fast jedes Wochenende Ausfluege dort hin. Die naechsten Tage will ich mir das endlich mal ansehen, auch wenn es Nachts schon reichlich kalt wird (Frost hatten wir aber noch nicht), wird das bestimmt wieder ein nettes erholsames Wochenende. Naechsten Montag soll ich dann auch meinen Laptop wieder zurueckbekommen. :)

Mehr Fotos findet ihr wie immer in der Gallery.

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Wednesday, November 09, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Laptop in der Op.

Letzten Montag konnte mich endlich da zu durchringen, meinen Laptop abzugeben. Was war los? Eigentlich bin ich mit meinen Asus voll zufrieden. Vor etwas ueber 1,5 Jahren gekauft, war er seit dem mein taeglicher Begleiter. Wer mich naeher kennt kann das bestaetigen. Er ist klein, leicht und hat trotzdem genung Leistung um mich bei den Aufgaben, die in einem Informatik-Studium so anfallen zu unterstuetzen. Das DVD/CD-Laufwerk hatte mich Anfang des Jahres schon mal im Stich gelassen, doch nach kurzer Zeit bekam ich ein Austauschgeraet. Ich weiss ja nicht, was diese CD-Laufwerke gegen mich haben, aber kurz vor meinem Abflug nach Kanada, hat sich auch das Austauschgeraet verabschiedet. Egal welche Scheibe ich einlegt, es behauptete steif und fest, keine CD im Laufwerk zu haben. Nun es machte nicht viel Sinn, es noch in Deutschland abzuschicken und so nahm ich es erstmal defekt mit. Eigentlich brauche ich das Laufwerk so gut wie nie und so hat es mich eigentlich auch nicht weiter gestoert. Dann trat jedoch ein anderes Problem auf...

Nach dem Einschalten (manchmal auch mitten im laufenden Betrieb) faerbte sich der Bildschirm ploetzlich weiss oder blau, wuerfelte die Zeilen durcheinander oder fror einfach das aktuelle Bild ein. Ein bisschen wackeln, hier und dort gedrueckt und das Bild kam wieder. Puuh, schliesslich, habe ich hier ja keinen anderen PC. Doch leider trat das Problem immer oefter auf und erforderte auch immer mehr Aufwand, Zeit und Nerven, bis ich wieder ein stabiles Bild hatte. Auf ewig konnte das so nicht weiter gehen, aber wozu hatte ich den beim Kauf auf eine internationale Drei-Jahres-Garantie geachtet. Nach einem kurzen Telefonat fand ich heraus, das die einzige Kanada-Vertretung ganz in der "Naehe" in einem Vorort von Toronto ist. (Immerhin in Deutschland musste ich mein Laufwerk in die Niederlande schicken.) Um das ganze moeglichst schnell abzuwickeln, habe ich mich am Montag dann endlich dazu durchgerungen die naechsten Tage ohne ihn auszukommen, auf mein Fahrrad geschwungen und auf den Weg nach Markham, Ontario gemacht.

Ich nutzte die Gelegenheit um gleich mal ein paar Kilometer der laengsten Strasse der Welt abzu fahren. Die Yonge Street beginnt hier in Toronto und endet nach mehr als 2000 Kilometern als Provinzstraße im Norden Ontarios. Ich hab keine Ahnung wieviel Ziffern da am Ende die letzte Hausnummer hat, aber mir hat es schon gereicht, dass ich auf einer parrallel Strasse bis zur 9033 musste. Auf Grund der grossen vorhandenen Landflaechen, guenstigen Steuern und guter Infrastruktur haben viele Hightech-Betriebe (unter ihnen ATI, IBM, Apple und eben Asus) Markham als Standort fuer ihre Hauptniederlassung in Kanada gewaehlt. Die Abgabe verlief problemlos und so habe ich nun den Rest der Woche Laptop frei...

Die Rueckfahrt nutzte ich gleich mal wieder um die Umgebung noerdlich von Toronto etwas zu erkunden. Auch wenn die letzten Tage mit kraeftigen Winden ein grossen Teil der bunten Blaetter zu Boden geweht habe hinterlaesst doch alles immer noch einen wunderschoenen herbstlichen Eindruck.

Mehr Fotos findet ihr wie immer in der Gallery.

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Saturday, November 05, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

After Helloween


So langsam wird auch dem letzten hier klar, dass Helloween vorbei ist. Die Leute laufen wieder "normal" rum und der Schmuck an den Häusern wird Stück für Stück entfernt. Hey ist das nicht ein Grund eine Party zu geben? Gesagt getan und schon fand ich mich Freitagabend auf einer weiteren Party voll mit internationalen Studenten. Nur eins fragte ich mich mal wieder, wann habe ich eigentlich alle Deutschen kennengelernt, die dieses Semester hier studieren? Da die University of Toronto nicht die einzige Universität in der Nähe ist, wird das wohl noch etwas dauern, denn gestern hab ich erstmal ein paar von der York-University kennengelernt.


Wer sich den Flyer etwas genauer anschaut, wird sich vielleicht Fragen, was ein Potluck ist. Das ist ganz einfach die Easy-going-Party-Lösung. Jeder der eingeladen ist bringt was zu essen oder zu trinken mit. Jeder mindestens soviel, wie er selber vor hat zu verspeisen. Ist wunderbar unkompliziert und klappt mit ein klein wenig Absprache meist wunderbar.

Ein paar Fotos gibt es in der Gallery.

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Wednesday, November 02, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

High Park

Auch wenn wir hier keine 25°C wie noch im Oktober mehr haben, klettern die Temperaturen hier schon noch über angenehme 15°C. Die bunten Bäume finden sich inzwischen überall in der Stadt, also hab ich den gestriegen Nachmittag genutzt, um mir den Indian Summer im High Park anzusehen.

Und meine Erwartungen wurden nicht entäuscht. Der High Park ist mit 1,6km² der größte Park der Stadt und bietet neben See, Zoo, Sportfelder und Restaurents jetzt im Herbst jede Menge leuchtend bunter gelber und roter Bäume. Leider hab ich mich doch etwas spät aufgemacht, den nach kurzer Zeit begann es bereits dunkel zu werden. Ich hatte die Zeitumstellung nicht bedacht :(. Naja so hab ich wenigstens einen Grund demnächst mal wieder vorbeizuschauen.

JA, auch hier in Kanada gab es die Sommerzeit und wir konnten genauso wie in Deutschland letzten Sonntag eine Stunde länger schlafen, bzw. eine Stunde später ins Bett gehen, so wie ich es gemacht habe ;). Nur im Frühjahr wird die Uhr eine Woche später umgestellt als in Europa. Glaubt ihr eigentlich die Mär von der Energieeinsparung durch Sommerzeit? Wo seht ihr den Vorteil? Und was machen eigentlich die ganzen Nachtarbeiter, mussten die jetzt etwa eine Stunde mehr arbeiten?

Weiter lesen...

Zurück zur Übersichtsseite...

If you don't speak German or if you want to have some fun:
Machine Translation to English | Français

Tuesday, November 01, 2005
Was war sonst so an dem Tag los:

Halloween

Auch wenn die Geister erst langsam wieder in Europa einfallen. Halloween ist hier ein gut gepflegter Brauch und geht wahrscheinlich auf die Kelten zurück. Ende Oktober begangen sie Samhain. Sie teilten das Jahr in zwei Hälften, die helle Hälfte und die dunklte Hälfte und Samhain war der Beginn der dunklen Hälfte und der kalten Wintermonate. Während dieser Zeit des Wechseln war nach ihrer Meinung der Übergang zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten besonders schwach und erlaubte es so den Geister in die Welt der Lebenden einzudringen.

Das Beste war es also in dieser Zeit besonders vorsichtig zu sein und möglichst sein Haus nicht zu verlassen. Wenn das doch nötig war verkleidete man sich wenigstens mit schrecklichen Masken, so dass die Geister einen nicht als Normalsterblichen erkennen konnten.

Später mischte sich das mit dem Christlichen Allerheiligen, dem Gedenktag aller Heiligen. Dabei wird nicht nur den Heiliggesprochenen gedacht, sondern insbesondere auch derjenigen Heiligen, von denen nur Gott weiß. Manche meinen die römisch-katholische Kirche hätte die Tag ganz gezielt auf den 1. November gelegt, um von den alten Bräuchen abzulenken, trotzdem hat sich der Abend davor in einigen Ländern seine Bedeutung erhalten. Im Englischen wird dieser dann halt als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Hallowe'en entwicklete.

Da es hier keinen Karnevall gibt, läßt sich natürlich niemand den Spass entgehen und so gibt es in der Nächten davor zahlreiche Halloween-Parties. Auch das ISC war wieder dabei und so wurde ins alt erwürdige Cumberland-House eingeladen. Dort wurde fleißig umgebaut, alles verdunkelt, der Empfangstresen wurde zur Bar und der grosse Cumberland-Room zum Dance-Floor. Kostüme waren zwar keine Pflicht aber zum Schutz vor dem Geist von F.W. Cumberland dem Architekten des Hauses empfohlen, denn der schwebte wohl im Dachgeschoss des Hauses herum. Ich selbst hab ihn zwar nicht gesehen, als Volunteer aber dafür gesorgt, dass immer zur vollen Stunde sechs ausgewählte Gäste eine ganz "besondere" Tour unter dem Gewölbe des Hauses erlebten. Und so wurde sich dann auch fleißig verkleidet. Schaut euch selbst die Fotos an. Namen nenne ich diesmal nicht, aber soviel kann ich sagen, auf mindestens einem der Fotos bin ich auch mit drauf ;)

Weitere Fotos findet ihr wie immer in der Gallery.

Weiter lesen...