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Genug vom Radfahren?
So das war's! Um möglichen schwierigkeiten am Flughafen aus dem Weg zu gehen hab ich mein Rad einfach schon in Halifax verkauft. War etwas knapp weil der Laden erst um 9Uhr aufmachte und ich im Falle eines nicht zu frieden stellenden Angebots noch zum 30km entfernten Flughafen radeln hätte müssen, hat aber alles geklappt und nun bin ich wieder unter den Fussgängern und werde den Rest des Sommers entweder auf 2 Beinen oder 4 Rädern verbringen.
Nun bin ich wieder in Toronto, schwitze bei 33°C im Schatten und sortiere Fotos und Notizen...
Hier schon mal eine Auswertung der zurückgelegten Kilometer:
Datum | Fahrrad | zu Fuß | Bus | Fähre | Flugzeug | Gesamt |
10. Mai | 24,2 km |
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| 1291,0 km | 1315,2 km |
11. Mai | 33,5 km |
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| 1,6 km |
| 35,1 km |
12. Mai | 85,7 km |
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| 85,7 km |
13. Mai | 100,0 km |
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| 100,0 km |
14. Mai | 34,3 km | 0,9 km |
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| 35,2 km |
15. Mai | 121,7 km |
| 18,3 km |
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| 140,0 km |
16. Mai | 71,7 km |
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| 71,7 km |
17. Mai | 72,8 km |
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| 72,8 km |
18. Mai | 64,0 km |
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| 26,3 km |
| 90,3 km |
19. Mai | 24,5 km |
| 208,0 km |
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| 232,5 km |
20. Mai | 86,8 km |
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| 86,8 km |
21. Mai | 61,8 km |
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| 61,8 km |
22. Mai | 70,0 km | 4,4 km |
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| 74,4 km |
23. Mai | 84,4 km | 1,6 km |
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| 86,0 km |
24. Mai | 118,6 km | 3,3 km |
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| 121,9 km |
25. Mai | 80,7 km | 2,5 km |
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| 83,2 km |
26. Mai | 67,7 km |
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| 67,7 km |
27. Mai | 9,3 km | 9,1 km | 334,0 km |
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| 352,4 km |
28. Mai | 4,7 km | 1,7 km |
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| 6,4 km |
29. Mai | 1,3 km | 2,3 km | 63,5 km |
| 1291,0 km | 1358,1 km |
Summe | 1217,7 km | 25,8 km | 623,8 km | 27,9 km | 2582,0 km | 4477,2 km |
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Back in Halifax
So dann bin ich wieder am Ausgangspunkt meiner Reise. Werde heute erstmal im Hostel uebernachten und mir dann morgen die Stadt anschauen... bald gibt es mehr!
Viele Gruesse Bjoern
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Ich bin in Sydney!
Sorry das war letzes mal etwas abruppt zu Ende. Aber meine Stunde freies Internet war einfach um. Auch jetzt hab ich nach dem lesen der vielen E-Mails nur noch knapp 10min um Euch auf den Stand der Dinge zu bringen. Vielen Dank an alle die mir geschrieben haben! Ich antworte auf die Fragen sobald ich in ein paar Tagen wieder in Halifax (oder Toronto) bin.
Ich habs geschafft!!! Die letzten Tage bin ich auf dem Cabot-Trail der schoensten und anstrengensten Strecke desr ganzen Province gefahren. Ein Riesiger Nationalpark und eine schmale Strasse die ihn entlang der Steilkueste einmal umrundet. Mehrere Anstiege auf ueber 450m an einem Tag sind koennen ganz schoen schaffen, aber die Ausblicke... einfach noch einmal atmen raubend.
Ich mache jeden Tag fleissige Fotos und notiere mir auch was der Tag so gebracht hat. Zusammen mit dem Wege-Track aus meinem GPS werde ich dann also ausfuehrlich berichten koennen, sobald ich zu Hause bin.
Jetzt bin ich erstmal in Sydney. Nein, nicht in Australien, das waehre doch etwas weit. Schaut mal auf die Karte Nova Scotia hat im Norden auch ein Sydney. Ich will noch an die Nord-Ost-Ecke und das Fortress Louisbourg besuchen. Da dann meine Zeit dann auch schon rum ist, werde ich mich wohl am Samstag mit dem Bus nach Halifax aufmachen, wieder bei Mike und Melissa uebernachten und mir die Hauptstadt der Province noch einen Tag ansehen und meine Sachen fuer den Rueckflug packen (diesmal nur in 2 Gepaeckstuecken) bevor es dann am Montag wieder zurueck nach Toronto geht.
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Und wieder nach Nova Scotia
Leider hab ich nicht mehr Zeit um die Insel zu erkunden und so mache ich mich auf nach Wood Island um zurueck nach Nova Scotia zu kommen.
Leider komme ich etwas zur spaet bei der Faehre an und muss 3.5h auf die naechste warten. Zum Glueck faehrt sie ueberhaupt. Vieles ist gerade erst beim Eroeffnen und erwartet noch gar keine Besucher und wieder zureuck zur Confederatio Bridge wollte ich nicht unbedingt.
So war es dann schon relativ spaet als ich in N.S. landete. Ich besucht noch kurz die Stelle wo die ersten Schotten damals landeten (leider nur von aussen,schon geschlossen) und machte mich dann auf die Suche nach einem Plaetzchen fuer die Nacht.
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Confederation Trail
Ein Tag lang keine Strasse fahren, ein Tag lang nur Trail abseits durch durch die Natur und trotzdem angenehm zu fahren... ist das moeglich ja, auf dem Confederation Trail auf Prince Edward Island.
Als ich morgens um 7:30 aufwachte, hatte der Regen aufgehoert. Da der Wetterbericht weiteren Regen fuer heute angesagt hatte, hab ich lieber schnell aus den Federn gemacht, alle Sachen getrocknet und verpackt. Der Regen kam nicht, dafuer liess sich die Sonne kurz bliken, als ich mich auf den Werg machte.
Ein ganzer Tag nur auf dem Trail, immer nach Osten auf der ehemaligen Eisenbahn-Linie der Insel. Also echt mal ein Lob. Zu naechst an die Eisenbahner fuer die geniale Streckenfuehrung quer durch die Insel, fast ohne Steigungen, einfach mal keine Rolling-Hills. Rechts und Links Waelder, Wiesen, Moore und der Weg geht auf einem kleinen Damm immer mitten durch. Dann gleich noch ein Lob an die Trail-Maintainer. Die Oberflaecher (feiner Schotter) ist echt gut in Schuss und faehrt sich richtig angenehm. Am Morgen bin ich doch nach dem Regen gestern, glatt einem Reperatur-Trupp begegnet der kleine Schaeden sofort repariert hat. Echt ein Vorbild.
Trotzdem war ich einer der einzigen ueber weiter Teile des Tages. Nur ab und zu kreuzte ich eine Strasse ansonsten ging es immer schoen durchs Hinterland. Endlich Tiere: Kanichen, Reiher, Erdhoehrnchen und eine Gaensefamilie, die den Weg erst gar nicht raeumen wollte.
Am Ende des Tages war ic doch geschafft. Ich glaube Pflaster faehrt sich doch einfacher als weicher Schotter. In Matague dem Ende des Trails angekommen sucht ich mir dann auch gleich ein Plaetzchen fuer die Nacht. Da ich mitten in einem Ort angekommen war, gar nicht so einfach mit "wild" campen und so setze ich fuer $11 mein Zelt zwischen ein paar Cottages und nutze den Luxus einer warmen Dusche.
Wenn schon im Ort dann auch mal was anderes zum Dinner und so hole ich mir Steaks, frisches Brot und Obstsalat und lasse es mir richtig gut gehen!
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Charlottetown (updated)
Da mir zum Fruehstueck mein Muesli ausgeht und ich immer noch keinen neuen Schlau habe mach ich mich erstmal in der groesste Stadt der Insel auf. Laut Reise-Fuehrer auch der einzige Ort der Insel mit Fahrrad-Laden.
Die Fahrt zieht sich ganz schoen, aber die wunderschoene Kueste entschaedigt. Da es nicht viele Varianten gibt und ich mir riesige Umwege nicht leisten kann, fahre ich ein Stueck auf Highway 1, dem Trans-Canada-Highway. Viel Verkehr ist nicht und der Seitenstreifen faehrt sich relativ gut.
In der Stadt angekommen, versorge ich mich schliesslich im Wal-Markt und bei Canadian-Tire und mache mich dann auf ins Zentrum. Am Vistor-Centrum schnell ein paar Karten und Infos besorgt, Stadt angesehen und nun schnell ins Internetcafe E-Mails checken und Blog updaten. Sorry Photos gibt es demnaechst nach!!!
Der Trans-Canada-Trail soll hier wohl richtig gut sein. Vlt. probiere ich es ja nochmal...
Update: Der Trail ist richtig gut und so mache ich mich trotz meines ersten Regens auf dieser Tour und der ziemlich fortgeschrittenden Zeit raus aus der Stadt um auf den echten Trail zu kommen. Irgendwann wird es doch zu dunkel und ich finde kein richtiges Plaetzchen zum Uebernachten. So entschliesse ich mich einfach mein Zelt neben einer Bank direkt am Trail aufzubauen. Schnell alles aufbauen und in trockende bringen. Naja die Taschen sind eh alle nass, aber zum Glueck ist der Inhalt trocken geblieben.
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What a day!
3 Provincen, 138km davon 120km auf dem Rad und der westlichste Punkt der ganzen Tour. Aber von vorn...
Nach der "kurzen Tour" gestern, wollt e ich heute ein bisschen wieder aufholen, wenn moeglich bis nach Prince Edward-Island (P.E.I.) kommen. Also um 8Uhr aufstehen. Um 10Uhr Abfahrt. Wieder blauer Himmel und keine Wolke. Am erst besten Convience-Store erstmal Wasser aufgefuellt und bei einem Eis kurz gequascht. Ich solle mich vor Baeren vorsehen!? Die waeren gerade in der Gegend unterwegs und gerade Muetter mit Jungen seihen gefaehrlich. Naja ich hab noch nichts gefaehrlicher als einen schwarzen Raben gesehen.
Es geht immer am Fluss lang nach Norden. Rolling Hills, aber nichts vergeleichbar mit gestern. Der Fluss wird schnell immer breiter und bietet ein Schoeness Bild. Schliesslcih geht es an der Kueste lang nach Westen Richtung New Brunswick. Die Kuestenstrasse ich relative ruhig. Es gibt zwar viele Haueser am Meer, aber kaum Verkehr. Es sind wieder 23C und blauer Himmel dazu ein angenehmer Wind. Bloss nicht immer aus der "passenden" Richtung. Schliesslich komme ich in New Brunswick an, kein Schild nichts nur eine Strich auf der Karte hab ich ueberfahren.
Da taucht ein Trail auf. Nur fuehr Radfahrer und Wanderer: New Brunswick Trail, teil des TCT (Trans Canada Trails). Erst trau ich mich nicht, ist schliesslich keine gepflasterte Strasse. An der naechsten Kreuzung probiere ich es dann doch. Ziemlich guter feiner Schotter und ATVs haben ihn nicht kaputt gefahren. Dann wird er kurz schlecht, dann wieder super. Unentschlossen fahre ich weiter, schliesslich geht er genau in Richtung Confedoration-Bridge. Dann wird er doch wieder schlechter und meine Hinterad fuehlt sich schon wieder schwammig an. Ich breche ab und fahre zureck zur letzten Kreuzung. Eine Tankstelle am Highway. Fahrradteile habe sie da natuerlich nicht. Ich pumpe noch mal auf und hoffe das dass bis P.E.I. reicht. Der kuerste Weg geht an der Nordkueste lang, also noch ein kleiner Umweg zur Strafe :-/. Wenig spaeter muss ich doch wieder flicken. Um 18:30 komme ich schliesslich an der Confedoration-Bridge an, bzw. einer kleinen Service-Station davor. Mit einem Telefon ruft man sich einen Shuttel-Bus, denn fuer Fussgaenger und Radfahrer ist die lange Bruecke gesperrt. Es kommt ein kleiner Jeep mit Fahrradhalter und 20min und 18km spaeter bin ich auf Prince-Edward-Island. 3 kanadisch Provincen an einem Tag!
Was nun? Zelten auf einem privaten Campground am Highway? Neee ich mach mich nach Osten immer an der Kueste entlang auf. Die Abendsonne im Ruecken wird es noch eine richte angenehme Abendtour. Als ein Paar mit Kinderwagen aus einem Feldweg kommt, frage ich sie, ob sie ein nettes Plaetzchen zum Zelten fuer eine Nacht kennen. Sie erlauben mir auf der ihrer Wiese am Strand zu zelten. Genial!
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Quer durch die Berge
Ich weiss nich was mich geritten hat, aber morgens war ich noch unentschlossen, wie ich denn nun am naechsten Tag weiter fahren sollte. 87km auf Highway 2 nach Amhurst und dann weiter nahc P.E.I.? Wie weit ist es denn direkt, hmm nur 125km einmal querdurch. Karte sagt bis 300m auf unklassifizierten Wegen. Klingt nach Abwechslung und wenn ich spaeter den Cabot-Trail durch stehen will brauch ich nochetwas Uebung...
Dachte er so und machte sich auf den Weg. Am Anfang ging es auf "angenehmer" Schotterpsite bis auf 250m. gar nicht so schlimm, wenn man ausgeschlafen ist und ein toller Blick von dort oben!
Dann ging es in den Wald. Endlich ein bisschen Schatten. Die Steine auf dem Weg werden immer groesser. man koennte schon denken ich fahre auf einem Flussbett. Ich beginne mir Angst um meine Ausruestung zu machen, aber zum umdrehen ist es zu spaet. Und da hab ich auch schon den ersten Platten. Mal wieder am Hinterrad, wie in Toronto ueblich. Also Pause und einen Ersatzschlau eingezogen.
Komme schliesslich auf die Hochebene der Cobequid Mountains. Viel abgeholzt aber die Forstwege sollten trotz groben Schotters mein weg sein. Nur stimme diese nicht mit dem Weg auf meinem GPS ueberein :-/. Und auf den Wegweiser stehen nur Nummern, statt Ortsnamen. Schliesslich komme ich auf 316m an, puuh. Der Schotter bliebt grob und ich hab den 4. Platten heute. Nach dem ich die letzten immer nur geflickt habe ziehen ich jetzt meinen zweiten Ersatzschlau ein.
Der Weg geht wieder in den Wald und wird besser. Rechts und Links bluehen die Blumen. Trockner fester Boden trotzdem komme ich nur mit knapp 6km/h voran. Ich will ja nichts kaputt machen. An einem kleinen Bergsee mach ich Pause, erstmal baden gehen und die Ruhe der Abgeschieden heit geniessen, dafuer lohnen sich doch all die Qualen!
Der Weg wird wieder schlechter. Immer wieder Schotter und riesen Pfuetzen ueber die gesmate Wegesbreite. Daneben nur undurch dringlicher Wald. 500m vor der Strasse wieder Platten. Ja immer das Hinterrad! Ja ich hab Mantel und Felge kontrolliert. Ich glaub ich muss mir einfach schnellst moeglich einen neuen Schlau besorgen und nicht mehr flicken. Die Flicken sind eh fast alle. Sobald ich auf der geplasterten Strasse war hab ich am erst besten Haus gefragt, ob ich auf einer ihrer Wiesen uebernachten koennte. Wieder schoen an einem kleinen Bach.
Mit dem richtigen Rad (Moutain-Bike und ohne Gepaeck) haette der Weg heute bestimmt richtig Spass gemacht, so waren die 35km doch ziemlich anstrengend. Ab jetzt nur noch 2WD-Roads. Hab ja schliesslich nur 2 Raeder.
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Allein im Provincial park
Nachdem ich am fruehen morgen von den vielen Voegel rund um den Fluss geweckt wurde, machte ich mich langsam raus aus den Federn. Erst mal pruefen, ob ich meine Beine wieder bewegen kann...
Hmm, geht wieder halbwegs, also weiter...
Immer wieder Rolling Hills. Man wuerde ja denken mit genuegent Speed muesste man auf der anderen Seite wieder oben ankommen. Nichts da! Spaetestens auf der Haelfte ist man wieder am strampeln :(
Die Sonne brennt vom blauen Himmel, da stelle ich fest, dass ich mir immer noch keine Sonnenmilch besorgt habe. Also in Truro erstmal kurz anhalten. Im Supermarkt gibt es keine. Im Convient-Store an der Tanke schon, aber ueberteuert. Schliesslich eine Pharmacie gefunden (active soll auch nach intensiven schwitzen/berg auf noch schuetzen, naja werden wir ja sehen.
Weiter geht es entlang der Minas-Bucht. Hier gibt es mit 12-16m eine der groessten Tide-Unterschiede auf der Welt. Etwas weiter an einer Kreuzung nahe des Highways hoere ich Musik. Eine kleine Band spielt und es gibt gegrillte Wuerste. Na fuer eine Pause bin ich immer gut. Leute sprechen mich an, wo ich denn her und wo ich hin will. Einer meint ganz stolz er fahre VW! So gar mit VW Basecap! Erhilft mir raus zubekommen, ob mein heutiges Ziel (Five Islands Provicial Park) schon offen hat, hmm erst ab 20.Mai da ist ja dumm. Aber vlt kommt man ja trotzdem rein.
An einer kleinen Tanke versorge ich mich noch schnell mit frischen Trinkwasser. 5km vor dem Ziel steht ploetzlich (nagut auf der Karte hatte ich es schon gesehen) ein 150m Berg vor mir. Am Ende eines Tages pure Quall. Ich weiss nicht wie steil die Strasse wirklich war, aber ich musste zig Pausen machen und hab schon ueber jedes Gramm geflucht, was ich zu viel mit hatte. Aber schliesslich war ich oben und den Rest des Tages ging es nur noch Berg ab :)!
Die Schranke zum Park ist auf halben weg hinein abgeschlossen. Stoerrt mich als Radfahrer nocht so sehr. Am Empfangsgebaeude sind alle Schilder noch eingeschlossen. Ich suche mir also ein schoenes Plaetzchen. Bin wahrscheinlich der erste Mensch seit dem Winter hier. Ob es hier Baeren gibt? Erstmal ein Feuer machen und ordentlich Mensch-Geruch verbreiten. Essen wird auf einen Baum gehangen. Scheint geholfen zu haben. Trotz der Einsamkeit hab ich keine Tiere ausser Insekten und Viegeln gesehen...
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Einmal quer rueber
So endlich mal wieder ein groesserer Ort! Also mal schnell ein paar Stichpunkte was so los war, da Internet mit 2$/30min relativ teuer ist, erstmal keine Photos. Zeit ist Geld ;).
Also erstmal hier nun erstmal zum ersten richtigen Radel-Tag.
Es hatte noch eine weile gedauert bis ich alles gepackt hatte und mich endlich von der Gastfreundschaft Melissas und Mikes verabschiedete hatte. Wer weiss vlt. schaue ich ja auf dem Rueckweg nochmal vorbei ;)
Zu naechst bin ich erst lange nicht aus dem Grossgebiet von Halifax raus gekommen. Ist halt weit und breit die groesste Stadt und die Vororte ziehen sich ganz schoen weit raus. War trotzdem schon eine schoene Gegend.
Schiesslich ging es immer schoen an einer Seekette lang, ueberhaupt hat Nova Scoatia ja tausende von Seen. Nicht desto trotz geht es auf und ab immer wieder zwischen 20 und 60m.
Schliesslich ging es immer weiter auf dem Highway 2 Richtung Norden. Der entspricht so etwa einer Bundesstrasse, bloss nicht so viel Verkehr. Trotzdem hatte ich keine Lust auf 40km Bundesstrasse und hab mir eine kleine Nebenroute rausgesucht. Vielgeaendert hat das aber nicht. Genauso viel (wenig Verkehr) nur der Anteil von Trucks nahm zu. Eigentlich wollte ich bis zum Camping Ground Stewiacke in der Naehe von Truro. Soweit kam haben mich meine mueden Beine dann aber doch nicht getragen. Auf einer Festival Wiese hab ich nachgefragt. Nein, die sei nicht der Campground und ueberhaupt duerfte man dort nur Picknick campen, alsonicht uebernacht. Da kam gerade der Nachbar auf einem ATV. Ich koennte mein Zelt einfach dort am Ufer des Flusses aufbauen (sein grund und Boden), und wenn ich noch was braeuchte, sein Haus sei dort oben. So kamm ich zu neuen Trinkwasser, Dusche und genoss den Abend am rauschenden Fluss. Wenn man die Plane meines Zeltes erstmal weglaesst bekommt man prima mit was die Natur um einen so treibt.
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Still in Halifax

Nach der kurzen Nacht vor meinem Flug und da ich noch ein paar Besorgungen machen musste, hab ich mich gestern abend entschlossen das nette Angebot von Mike und Melissa anzunehmen und noch einen Tag laenger Ihre Gastfreundschaft zu nutzen. Bin nun also mit genuegend Lebensmitteln fuer eine Woche versorgt. Wer soll das bloss alles den Berg hochfahren? Brennstoff fuer den Trangia, so wie einen neunen 15er Schluessel als Ersatz fuer den, den ich in Toronto am Security-Check lassen musste hab ich auch.
Nach dem das alles Erledigt war, hab ich mich am Abend dann doch noch Richtung Halifax aufgemacht, eigentlich wollte ich zum Tourist Office der Privinz am anderen Ende der Stadt, den da sollte es kostenlos sehr gute Karten von NS geben. So stand es jedenfalls samt Adresse in meinem Reisefuerher. Das war zwar am andere Ende der Stadt, aber wie sagt man so schoen, der Weg ist das Ziel. Mein GPS hat mich auch suaber gefuehrt. Naja bis auf einen kleinen Schnitzer kurz vor der grossen Bruecke. Da ich eingestellt, habe das ich nur mit Bicycle unterwegs bin und dass er immer den kuerzesten Weg nehmen soll, lande ich schon mal auf kleinen Nebenstrassen. Als ich dann ploetzlich 30m in die Luftspringen sollte um nach links auf die Bruecke zu kommen, war ich schon baff. Zum Glueck war die eigentliche Bruecken Auffahrt nicht weit und sobald ich zu Hause bin, werde ich der Kartenfirma mal den Fehler melden. Als dann jedoch an der Ziel-Adresse ankam war keine Touri-Info zu finden. Nichtmal die Hausnummer gab es mehr. Ein Polizist schickte mich 3 Bloecke weiter, wo dann wenigstens die Strassenschilder stimmte, aber die Hausnummern bei 3400 anfiengen und weiter stiegen. Hm, die Strasse vorher schien also 2 Namen zu haben, also wieder zureck zur alten Stelle wo mich das GPS hin geschickt hatte, denn da stimmten die Hausnummern wenigstens ungefaehr. Also ich im dem netten Buerogebaude, welches ungefaehr and der Stelle stand wo die Hausnummer haette sein soll, nachfragte, stellte sich heraus das es das alte Gebaeude nicht mehr giebt, diese Gebaeude jetzt einen eigenen Strassennamen hat und eine Touri-Info hier auch nicht sei.
Na gut, darauf macht ich mich dann zurueck ins eigentlich Stadtzentrum auf. Auf dem Weg fielen mir diese Zeichen mit einem braunen Fragezeichen auf.. Hm keine Ahnung wo die hinfuehren ab einfach mal folgen ;). Und tatsache landete ich nicht nur Mitten in der Innestadt, sondern auf vor den Tueren einer kleinen Vistor-Information. Leider hatte die um 17Uhr zu gemacht. Na gut, Wegpunkt gespeichert und die Downtown erkundet. Halifax hatte ein paar schoene kleine Ladenstrasse und eine riesige Citadelle. In einem kleinen Buecherladen hab ich schliesslich noch eine gute Karte gefunden, so wie ein bisschen Reiseliteratur gefunden,
so dass ich mich schliesslich doch noch erfoglreich auf dem Weg zurueck durch einen schoenen Sonnenuntergang machen konnte. Diesmal nahm ich die Faehre und konnte so noch ein paar schoene Fotos schiessen. Der Anstieg vom Ufer zurueck zu Mike's Haus war ganz schoen anstrengend, dazu noch der kraeftige Wind... oh man ich weiss ja noch nicht wie ich schaffen soll, wenn ab morgen mein Rad mit Gepaeck schwer beladen ist.
Ab morgen bin ich dann wirklich auf Tour und weiss noch nicht, wann ich wieder online bin..., aber bis dahin: Take care!
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I'm in Nova Scotia

Will mich nur mal kurz melden! Bin bei Mike und Melissa in Halifax, aber von vorne. Wie geplant bin ich so um 12Uhr bei mir losgefahren und hab mich von meinem GPS yzum Flughafen fuehren lassen. Hat super geklappt, die Route war perfekt zum Radfahren und alles hat gehalten. Am Flughafen angekommen wurde es etwas schwierig, da man erst ueber 3 Bruecken zum Terminal 1 kam und diese nicht gerade zum Fahrradfahren gedacht waren. War aber kein Problem, die fingen dann erst an.
Ich wusste ja schon, dass ich mein Fahrrad noch etwas umbauen und mein Gepaeck verpacken muss, also hab ich mich erstmal erkundigt, ob ich den erst einchecken soll (umsicherzustellen das mein Rad mitkommt) oder erstmal umbauen. Ich sollte mich gleich erstmal anstellen, also hab ich mich mit meinem vollbeladen Rad einfach in die Reihe gestellt. Die Dame am Schalter hat dann erstmal etwas unglaeubich geschaut, sich kurz informiert und wollte dann wissen ob ich den Lenke gedreht und die Pedal abgeschraubt haben und wievel Gepaeckstuecke ich noch ausser dem Bike habe... Naja das Rad stand vor Ihr unvorbereitet und mit 7 kleinen Taschen beladen. Ich versuchte Ihr klar zumachen, dass ich alles in grosse Muellsaecker verpacken wuerde und so auf die erlaubten 2 Gepaeckstuecke plus Handgepaeck kommen wuerde. Nee damit war sie ueberhaupt nicht einverstanden, das haelt nicht, bleibt haegen faellt auseinander, einfach nicht erlaubt... ich solle alles ausbreiten und sie ueberlegt sich wie man das Problem loessen koennte. (Jedes Extra-Gepaeckstueck kostet natuerlich auch extra. Am Ende haben wir immer zwei Taschen mit Gummi-Strapsen und viel-viel Air-Canada-Klebeband verbunden und so bin ich auf "nur" ein extra Gepaeckstueck und die Kosten fuers Rad gekommen.
Waehrend ich mein Rad vorbereitet habe, hat sie begonnen die Abrechnung zu machen. Ich konnte kaum fassen was ich dann ploetzlich zaehlen sollte: 50$ fuers Rad und 105$ fuers dritte Gepaeckstueck! Ich hab noch versucht mit ihr zu diskutieren, aber sie meinten mit meinen ganzen Tasche fuehre da kein Weg vorbei und sie waehre schon grosszuegig. Dabei sollte man beachten, dass das ganze weder ein Gewichts noch ein Volumenproblem war, einfach nur zu viele Einzelteile die ich nicht verbuenden wuerde.
Nagut mir blieb nicht viel, ich konnte ja nicht einfach 2 Taschen da lassen... Dann gign es zu Gross-Gepaeckabgabe. Hmm mein Rad passt nicht durch den Scanner. Koennen sie den Lenker ganz abnehmen? Schon, aber mein Werkzeugset hat ein Messer also hab ich dass lieber nicht ins Handgepaeck genommen. (Das andere Gepaeck war schon ein gecheckt.) Kurze Denkpause dann machen Sie nur den chemischen Schnueffeltest und mein Rad kommt in eine Riesentuete und ist auf den Weg.
Noch ein kurzen Problem ob ich denn den Helm mit als Handgepaeck nehmen duerfte, aber da kein Platz am Rad war und ich ihn gerne heile wieder haette, hab ich es dann einfach probiert. War dann auch kein Problem, die Pedalen und der 15mm-Schraubenschluessel aber schon. Grosszuegigerweise duerfte ich die abgenommenen Pedalen mit nehmen die Schluessel um diese anzubauen aber nicht. Wer weiss vlt. werde ich nach dem ganzen Stress ja doch noch zum Terroristen und erpresse jemanden mit einem Schraubenschluessel. Na egal hab mir zwar extra des wegen ein ganzes Set aus Schluessel fuer 5$ gekauft gehabt, den hat er nun behalten und ich muss mir hier einen neuen besorgen.
Zwei Stunden nach meine Ankunft am Flughafen (gerade genung Zeit) sass ich endlich im Flieger und meine Reise konnte beginnen. Der Flug selbst war realtiv und spektakulaer und nach 1:40h und 1h Zeitverschiebung (bin wieder naeher an Europa) war im um 10Uhr in Halifax. Dort klappte zum Glueck als ohne Probleme und obwohl ein unterzeichnet musste, dass auf Grund meiner Verpackung Air Canada nicht fuer Schaeden haftet kam alles heil an. Puuh, waere bei dem Preis ja auch noch besser gewesen. Aber fuer den Rueckflug muss ich mir was anderes Ueberlegen!
Zum Glueck hat mich Mike vom Flughafen abgeholt, den die Wolken standen tief (beim Anflug hab ich von Nova Scotia nichts als die Landebahn gesehen), es regnete immer wieder und es wehte ein staker Wind. Vor Sonnenuntergang waerre ich nicht im 30km entfernten Halifax gewesen und ausserdem hatte ich ja gar kein Werkzeug mehr um die Pedalen anzuschrauben.
Mike hab ich wieder ueber Freeloaders gefunden, aehlich wie letzen August Nadeem. Ist ebenfalls echt nett war viel Unterwegs die letzten Jahre und beiden haben mich gleich erstmal zu einem gegrillten Steak eingeladen. Ich werde wohl morgen von hier meine lezten Besorgungen machen, bevor ich dann Freitag frueh nach Westen aufbreche...
Also nach einem aufregenden und anstregenden Tag bin ich froh ein warmes Dach ueber den Kopf zu haben! Bis demnaechst, Bjoern
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Auf geht's...

Endlich geht es los! Nach dem letzte Nacht wiedermal extrem kurz war, habe ich jetzt doch noch alles geschafft und sogar kurz noch Zeit einen Blog-Eintrag zu hinterlassen. Die fünf Taschen sind voll. Dazu kommt noch Zelt und Isomatraze außen rauf und fertig ist mein Gepäck. Auf meinen Eastpack werde ich verzichten stattdessen nehme ich das abhnehmbare Oberteil von meines Arc Teryx als Daypack mit. Das muss reichen.
Zum Glück hab ich gestern Nacht noch getestet, ob ich die Pedalen abgeschraubt bekomme. Ich hätte ganz schön blöd dagestanden, denn die war wie Bolle angezogen und nur mit einer speziellen 40cm Hebel-Pedal-Zange zu lösen. Jetzt sind sie nur leicht angezogen und ich hoffe ich erlebe keinen weiteren Überraschungen.
Also GPS angeschaltet... erstes Ziel: Toronto Flughafen!
Habt eine schöne Zeit,
Bjoern
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Preparing a bicycle trip
So endlich hab ich auch die letzte Klausur ueberstanden und kann mich nun in die letzten Stunden vor meinen Abflug stuerzen. Ein paar Dinge wollen vorher noch organisiert werden und so werde am Besten eine Liste anfertigen. Vielleicht hat ja der eine oder andere noch einen Hinweis, was ich vergessen habe.
Ablauf: 10.Mai Flug Toronto->Halifax
Flugsteig? Abflugzeit?
Rechtzeitig vor her erscheinen um das Fahrrad vor zu bereiten:
Pedale abschrauben, Lenker umdrehen, Luftablassen
benoetigtes Werzeug: 15er-Schluessel, 8er-Imbus
Rohrisolation aus dem Baumarkt um den Rahmen zu schuetzen!
Verpackung gibts am Flughafen (Riesen-Plastetuete)
Routenplanung:
- Halifax (Provinzkarte aus Touri-Info besorgen, Lebensmittel und Brennstoff kaufen)
Aufenthalt: Mike (Freeloader, holt mich vom Flughafen ab)
- Richtung New Brunswick
- ueber Confedoration-Bridge nach Prince-Edward-Island
- mit Faehre zurueck nach Nova Scotia
- Cabot Trail
- evtl. mit Faehre nach Neu Fundland (St. Johns oestlichster Punkt Kanadas)?
- ueber Halifax nach Sueden (Lighthouse-Route)?
Einzupacken:
Kleidung:
- 1 kurze Radler-Shorts
- 1 Trekking-Hose
- 1 Set-Hosen-Gummis
- 5mal Unterwaesche (wird unterwegs ein paar mal gewaschen)
- 5mal Socken
- Radschuhe
- Regenueberyug fur Radschuhe
- Sandalen
- 2 Radler-T-Shirts
- 1 Fleece-Pulli
- 1 Shirt-Lang-Ärmlig
- 1 Windjacke
- 1 Regenhose
- 1 Goretex-Jacke
Camping-Ausruestung:
- Zelt mit Unterlage
- Schlafsack (bis -7C reicht hoffentlich)
- Isomatte (Luftgefuellt oder Schaumstoff)
- Trangia-Kochset von Georg -> Brennstoff in Halifax
enthaelt einen 1.75l-Topf und Pfanne - Geschirrtuch und Lappen
- Tasse
- chemischer Wärmebeutel
- Goeffel, Staebchen
- Feuerzeug
- Sturm-Streichhoelzer
- Feuerstarter fuer Lagerfeuer
sonstige Ausruestung:
- 5 Tee-Lichter
- Zipper-Beutel klein
- Zipper-Beutel gross
- weitere Plastebeutel zum Regenschutz und fuern Muell
- Rolle Klopapier
- Handtuch
- kleines Duschbad
- Zahnputzzeug
- Mueckennetz
- Klapp-Messer
- 15m Nylon-Schnur
- Sonnenbrille
- Digicam mit Ersatz-Akku und Ladeteil
- Handy mit Ladeteil
- GPS mit Fahrrad-Halterung
- Kopflampe
- Batterien (4AAA, 8AA)
- Solarpanel mit USB-5V Ausgang
- USB-Kabel fuers GPS
- USB-Ladegerät für AA und AAA
- Teile für USB-Ladekabel für Digikam
Fahrradwerkzeug/ausruestung:
- 2x Ersatzschlaeuche (schlechte Erfahrungen gemacht)
- Flickzueg mit Mantelheber
- Luftpumpe
- Adapter fuer Tankstelle
- Werkzeugset mit Schraubenzieher, Schluesseln, Imbus
- Multitool mit Zange, Feile, Messer
- extra-Schluessel 8er, 10er und 15er
- Ketten-Nieten-Zieher
- Ersatz-Brems/Schaltzug 2m
- 10cm Metallband als Ersatz fuer die Low-Riderbefestigung vorne
- Gewebe-Band
- Stueck alter Fahrrad-Schlau
- Batterie-Lampenset
- Spanngurte
- Helm
1. Hilfeset:
- ausreichend Plaster
- Strechverband,, normaler Verband
- desinfektions und Reinungstuecher
- Schere
zusaetzlich:
- Brandverbands-Set
- Rettungsdecke
- Asperin
Lebensmittel:
mit nehmen:
- 1.5l + 0.75l Wasserflaschen fuer Rahmenflaschen-Halter
- Zucker
- Teebeutel
- 1mal Pasta
- 1mal precooked Reis
in Halifax besorgen:
- Fertigtrocken Futter
- Muesli+Haferflocken+Griess+Milchpulver fuers Fruhsteck
- etwas Obst (z.B. Aepfel)
- Muesli-Riegel, Kekse als Lunch
- weitere 1.5l Wasser-Flasche
- Sonnenschutz - noch besorgen!
- Brennstoff
Dokumenten:
- Pass
- ISIC-Card
- Bankkarte
- VISA-Karte
- etwas Geld
- Flugschein
- Stift und Notzblock
- Kopien vom Pass, Visium, Kartennummern, Fahrrad-Seriennummer an extra Platz
So, Liste abgeharkt, alles drin.
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Running the longest Street in the World

Naja, ob
Yonge Street wirklich den Titel längeste Straße der Welt verdient hat, wie es im Guinessbuch der Rekorde steht ist fraglich, aber ich hab mir heute einfach mal vorgenommen die letzten 10km dieser Hauptschlagader der Stadt abzulaufen. Und damit es nicht so einsam wird hab ich mich den fast 8000 gemeldeten Läufern des Sporting Life 10k Laufes angeschlossen.
Zunächst hatte wir ja schon bange, ob wie überhaupt rechtzeitig zum Start kommen würden. Sonntags fährt vor 9Uhr keine U-Bahn, dumm wenn der Start um 9Uhr 10km außerhalb ist. Eigentlich sollten stattdessen ja ca. alle 5min Busse fahren, aber die kamen ausgerechnet heute extrem unregelmäßig und wenn mal einer konnte es gut sein das er schon mit Läufern bis unters Dach voll ist und vorbei fährt. Ich hab schon ernsthaft darüber nach gedacht zum Start zu rennen, als dann schließlich doch noch ein Bus mit Platz kam. Letzendlich hatte also dann doch noch genung Zeit zur Gepäckabgabe und zum Aufwärmen.
Dann ging es endlich los. Tausende von Läufern, wenn man sich um blickte sah man gar kein Ende. Das Wetter war mal wieder perfekt: Sonnenschein und blauer Himmel, nur mit etwa 8°C ein klein wenig kalt, aber da läuft man sich halt warm. Macht schon Spass mal die vierspurige Ader die schwurn gerade durch die Stadt geht zu laufen. Nur die Autofahrer haben etwas dumm geschaut. Knapp 2 Stunden lang gab es kein Durchkommen mehr, denn wer in Ost-West-Richtung unterwegs ist muss zwangsläufig irgendwo die Yonge Street kreuzen.
Auch am Rande der Strecke war wieder ordentlich was los. Leute auf Brücken und am Straßenrand, Steel-, Dudelsack und Rap-Band spornten kräftig an, damit man die 10km bis zum Ziel unterm CN-Tower am Lake Onatrio durchhält. Am Ende bin ich mit knapp über 44 Minuten 516ter geworden und damit 24ter von 118 in meiner Altersgruppe. Eine gute Vorbereitung für meine Fahrradtour, die diese Woche beginnt!
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Fahrräder in Toronto leben gefährlich!
Tja, Fahrräder leben in Toronto echt gefährlich nicht nur das Fahrraddiebstähle zu den häufigsten Verbrechen der Stadt zählen (naja spricht ja irgendwie auch für die Sicherheit), selbst wenn man sein Rad einen der offiziellen Ständern ordentlich angeschlossen hat, ist das noch lange keine Garantie dafür, dass wenn man wiederkommt das Rad unversehrt vorfindet. Da kann auch einfach mal ein Baum umfallen, einfach so..., kein Sturm, kein Wind. Na der Besitzer scheint es ja gelassen zu nehmen. Er hat ja irgendwie auch nochmal Glück gehabt, hätte schlimmer ausgehen können. Er braucht ja nur ein neues Vorderrad.
Die Fotos stammen aus dem Daily Dose of Imagery Fotoblog von Sam Javanrouh, der jeden Tag ein tolles Foto, oft hier aus Toronto, online stellt.
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Geocaching

Kanada ist ein großes Land, sehr groß! Und damit ich mich in den nächsten Monaten nicht verirre und den Weg nach Deutschland nicht mehr zurück finde, hab ich mich mir ein bißchen Unterstützung besorgt. Ein kleines GPS sagt mir jetzt immer wo ich gerade bin und wird mich hoffentlich sicher durch die Kandadischen Weiten leiten. Da nur noch wenige Tage bis zu meinem kleinen Fahrradausflug and die Ostküste sind, muss so etwas natürlich getestet werden!
Was bietet sich da besser an als auf Schatzsuche zu gehen? Geocaching heißt das heutzutage. Leute verstecken an den verschiedensten möglichen und unmöglichen Orten kleine Kisten in denen jeweils ein kleines Log und ein paar Dinge zum Tauschen drin liegen. Unter http://www.geocaching.com/ werden dann die GPS-Koordinaten veröffentlich.
Also hab ich mir einfachmal die 6 nächsten Caches im 1-Milenkreis um mein Apppartment rausgesucht das GPS an mein Fahrrad geschraubt und mir eine Route raussuchen lassen...
Funktioniert erstaunlich gut und auch Bäume und Hochhausschluchten haben den Empfang nicht verschlechtert. Schwieriger war es schon einmal am Ort angekommen das Versteck zu finden. Manchmal ist es fast offensichtlich wo das Kästchen liegen muss, andermal sucht man fast eine halbe Stunde um dann aufzugeben...
Auf jeden Fall kommt man in Gegenden der City in denen man noch nie war, was sich gerade jetzt im Frühling besonders gut macht. Überall blühen Blumen und Bäume und erfreuen sich des tollen Wetters.
Zurück zu Hause kann ich dann genau speichern, wo ich genau lang gefahren und es mir auf einer Karte anzeigen lassen!
Ein paar mehr Fotos gibt es hier.
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Solved: Wie kommt ein Low-Rider an meine Gabel?

So langsam gehen meine Gedanken mehr und mehr Richtung Reise-Planung... Im Mai will ich erst mal and die Ostküste Fahrrad fahren. Nova Scotia soll sich super dafür eignen. Ich hoffe wenn ich ab 10.Mai liegt etwas weniger Schnee. Da auch ich aber wahrscheinlich alleine unterwegs sein werde... Hat noch jemand kurzfristig Lust mich zu begleiten? ... werd ich wohl ähnlich viel Gepäck hapen...
Und hier beginnt mein Problem. Ich kann zaw ohne Probleme einen Heck-Träger an mein Rad montieren, befüchte aber das das mit dem ganzen Gepäck etwas nur hinten etwas knapp und instabil wird. Also muss ein Lowrider ans Vorderrad. Ein Lowrider ist ein Gepäckträger mit einem besonders tiefen Schwerpunkt, was für die Stabilät und Balance auf dem Rad von Vorteil ist. Nur hab ich leider keinerlei Befestigungspunkte vorne :-(.
Meine momentan beste Idee ist die Achse zu nutzen und oben eine U-Bolzen oder etwas ähnlichen zu verwenden. Ich bin aber für weitere Vorschläge offen!!!
Nachtrag: War gerade im Hardware-Shop. (Nein, nichts für den Computer, das ist ein Haushalts- und Eisenwaren-Laden ;-). Passende U-Bolzen habe ich noch nicht gefunden, aber einen ersten Versuch hab ich schon mal gewagt... siehe Fotos.
Ganz zufrieden bin ich damit noch nicht. Nicht nur das die Kabelbinder nicht wirklich stabil sind auch meine Achse ist nicht besonders lang. D.h. die Achsenmutter sitzt nur noch knapp 5mm auf dem Ende der Achse. Im Fahrradladen wollten sie mir keine längeren Achsen verkaufen :-(. Außerdem sollte eigentlich zwischen Gabel und Träger ein bißchen Luft sein, damit das erstens nicht scharrbt und zweites die Tasche dort befestigt werden kann. Evtl. reicht der Platz vor der Gabel. Ich hab mir noch eine paar Metallschellen geholt, aber weiß nicht so recht, wie ich die benutzen könnte. Ich bin also weiter für Vorschläge offen...
Nachtrag 2: Ich war heute nochmal in einem größeren Baumarkt um zumindest für oben noch eine bessere Befestigung zu finden. Eigentlich war auf der Suche nach einer simplen Schelle mit Befestigungsmöglichkeit. So etwas war aber beim besten Willen nicht auf zu Finden und die Angestellten waren auch nicht unbedingt eine gute Hilfe. Nach dem ich fast den ganzen Laden abgesucht hatte, landete ich schließlich in der Autoabteilung und fand ein Metal Strapping Kit. Nicht wirklich ideal, aber es hat zum Glück den richtigen Lochabstand so dass ich es mit einer Schraube festziehen kann und an dieser Schraube gleich den Träger befestigen kann. Wenn ich jetzt noch eine etwas längere Schraube finde, kann ich den Träger sogar mit einem kleinen Abstand zu Gabel befestigen so dass auch die Taschenbefestigung noch dazwischen passt. Ich könnte auch unten ein solches Band verwenden, allerdings bin ich mir nicht sicher wieviel Zug nach unten es aushält ohne zu rutschen. Außerdem wäre der Träger dann auch wieder etwas zu weit oben, während er jetzt genau in der richtigen Höhe ist. Nur der Schnellspanner der Vorderachse stört noch ein wenig, aber evtl. kann ich die Achse ja doch noch austauschen...
Nachtrag 3: Also ich denke das ich jetzt eine passable Lösung gefunden habe. Nachetwas rumsuchen in den beiden Baumärkten hab ich jetzt zwei längere Schrauben. Zu besseren Schutz hab ich die Metallstreifen mit altem Fahrradschlau umwickelt und dann alles mal angebaut. Macht einen erstaunlich stabilen Eindruck. Ich werd es jetzt erstmal auf den (ziemlich schlechten) Straßen Toronto's testen, aber ich denke ich komme ohne Hänger aus... Fehlen nur noch die Taschen.
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